Chronik

Die J.F.X. Sterkel-Gesellschaft e.V. wurde am 29.12.2000 in den Fischer-Stuben des Hotels "Zum Wilden Mann" in Aschaffenburg gegründet.

Johann Franz Xaver Sterkel (* 03.12.1750 – † 12.10.1817)

im Konzert und bemerkenswerte Zugänge

zum Archiv der Gesellschaft

und einige persönliche Erinnerungen

18.09.2022

Serenade Schloss Bedheim Klavierquartette von Sterkel und Beethoven

Serenade
Schloss Bedheim

Dr.-Rühle-von-Lilienstern-Straße 28
98646 Römhild

Sonntag, 18. September 2022, 17.00 Uhr

Joh. Franz Xaver Sterkel
Klavierquartett B-Dur
Op. 42

Ludwig van Beethoven
Klavierquartett D-Dur
WoO 36 Nr.2

K. und K. Klavierquartett
Bad Königshofen

weiterer Termin:

3. Oktober 2022, 17.00 Uhr

Schloss Friesenhausen

Dalbergstraße 10
97491 Aidhausen

11.09.2022

Orgel Plus: Barocke und klassische Orgel- und Vokalmusik zum Abend und zur Nacht Kirche St. Georg in Markt Nordheim

17.07.2022

7. Konzert der Sterkel-Gesellschaft e.V. "Seelenharmonie"

Am 3. September 1791 besucht der 21-jährige Ludwig van Beethoven mit Kollegen der Bonner Hofkapelle den „berühmten" Sterkel im Aschaffenburger Schloss und spielt seine „Righini-Variationen" auswendig „zur größten Überraschung der Zuhörer vollkommen und durchaus in der nämlichen gefälligen Manier, die ihm an Sterkel aufgefallen war." Am 17. Juli 2022 treffen sich Beethoven und Sterkel wieder in Aschaffenburg, diesmal um 17 Uhr im Festsaal des Schönbusch. Das „Trio Fortepiano" wird von Beethoven sein 1797 entstandenes „Gassenhauer"-Trio op. 11 spielen und aus Sterkels mittlerer Schaffensperiode das 1789 komponierte Klaviertrio op. 30,1 und mit Ursula Plagge-Zimmermann als Gast Sterkels einziges Klavierquartett op. 42 aus dem Jahr 1804. Die CD, die diese Künstlerinnen im letzten Jahr eingespielt haben, ist leider noch nicht auf dem Markt.

„Seelenharmonie"
Klaviertrios von Sterkel und Beethoven und das Klavierquartett von Sterkel
mit dem „Trio Fortepiano"
im Festsaal Schönbusch zu Aschaffenburg
Kleine Schönbuschallee 1, 63741 Aschaffenburg

Sonntag, 17. Juli 2022 - 17 Uhr

Programm

Johann Franz Xaver Sterkel: Sonata D-Dur op. 30,1 (StWV 174/1)
(1750-1817)

Allegro
Romance. Adagio con espressione
Rondo. Vivace assai

Ludwig van Beethoven: Trio B-Dur op. 11 (Gassenhauer-Trio)
(1770-1827)

Allegro con brio
Adagio
Thema con variazioni. Allegretto

Pause

Johann Franz Xaver Sterkel: Quartett B-Dur op. 42 (StWV 157)
(1750-1817)

Allegro con brio
Romance. Andante quasi Larghetto
Allegro non tanto

Ausführende:
„Trio Fortepiano":
Julia Huber - Violine
Anja Enderle - Violoncello
Miriam Altmann - Hammerflügel
Gast: Ursula Plagge-Zimmermann - Viola

 

16.07.2022

2022 Konzerte des Trio Fortepiano

 

Konzerte des Trio "Fortepiano" im Jahr 2022

 

Konzert in Wiesbaden-Schierstein

Samstag, 16. Juli 2022, 17 Uhr

Wiesbaden-Schierstein, Christophoruskirche

"Seelenharmonie"

Werke von Joseph Haydn, Franz Xaver Sterkel
und Ludwig van Beethoven

 

Konzert in Aschaffenburg

Sonntag, 17. Juli 2022, 17 Uhr

Aschaffenburg, Festsaal im Park Schönbusch

Als Gast: Ursula Plagge-Zimmermann (Viola)

"Seelenharmonie"

Werke von Franz Xaver Sterkel und Ludwig van Beethoven

 

Konzert im Kloster Metten

Sonntag, 24. September 2023, 12 Uhr

Benediktinerabtei Metten, Himmelbergschlösschen

"Seelenharmonie"

Werke von Johann Christian Bach, Joseph Haydn,

Franz Xaver Sterkel und Ludwig van Beethoven

 

Es musizieren:

Miriam Altmann (Hammerflügel),

Julia Huber (Barockvioline) und

Anja Enderle (Barockvioloncello).

 

 

 

09.07.2022

09.07.2022 - Sonaten und Variationen für Violine und Klavier - Evangelisch St. Ulrich in Augsburg

9. Juli 2022, 19.30 Uhr
Evangelisch St. Ulrich
Sonaten und Variationen für Violine und Klavier
Rüdiger Lotter, Violine
Christoph Hammer, Hammerflügel

Mozart | Beecke | Sterkel

Tickets: 20 Euro | DMG-Mitglieder 15 Euro | Erm. 10 Euro | Freie Platzwahl
Evangelisch St. Ulrich, Ulrichsplatz 20, 86150 Augsburg

»Pour Clavecin ou Forté Piano avec accompagnement d'un Violon«

Es wird leicht übersehen, dass W.A. Mozart nicht nur ein äußerst virtuoser Klavierspieler war, sondern - wie sein Vater Leopold - die Violine meisterhaft beherrschte. Kein Wunder also, dass er in allen Schaffensperioden Werke in der Kombination dieser beiden Instrumente schrieb, angefangen von den frühen Violinsonaten KV 6-9, die er 1764 bereits in Paris als op. 1 veröffentlichte, bis hin zu den großen Kompositionen der 1780er Jahre. Für das neue Genre der obligaten Violinsonate wurde aber auch von anderen populären Komponisten der Zeit extensiv komponiert. Beispielhaft dafür stehen Sonaten des Oettingen-Wallersteiner Hofintendanten Beecke und des zu seiner Zeit berühmten Sterkel.
Bei diesem Konzert wird ein originaler Hammerflügel von 1802 erklingen. Das Instrument stammt aus der Werkstätte von Johann Evangelist Schmid, der 1757 in Wangen im Allgäu geboren wurde und in Augsburg bei Johann Andreas Stein den Feinschliff im Klavierbau erhielt. Seine Instrumente wurden mehrfach von Leopold Mozart an Salzburger Bürger empfohlen und vermittelt, bevor Schmid 1785 Salzburger Hoforgelmacher wurde.

25.06.2022

Konzert im Kloster Wechterswinkel (Bastheim)

25.06.2022

KONZERT FÜR FLÖTE UND KLAVIER

VIER SONATEN AUS VIER DEKADEN DERKLASSISCHENEPOCHE

Michael Lörcher (Klavier) 1 Mathias von Brenndorff (Flöte)

 

Ein Konzertabend mit Werken von Jo­ hann Franz Xaver Sterkel, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Nepomuk Hummel.

Im' erlauchten Kreis der großen Namen der Wiener Klassik braucht sich der un­terfränkische Komponist Sterkel (1750- 1817) keinesfalls zu verstecken. Sein Stil soll Beethoven (7770-1827) in seinen frühen Kompositionen beeinflusst haben. Einen starken Kontrast hingegen bilden die Werke Mozarts und Hummels: Die Kompositionen des 8-jährigen Mozart (1756-1797) sind stilistisch noch den barocken Traditionen verhaftet, die seines Schülers Hummel (1778-7837) erklingen geradezu modern und weisen auf die romantische Epoche voraus.

39 Jahre lang, seit der Institutsgrün­dung 1982, lehrte der Pianist Michael Lörcher an der Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen und betreute zahlreiche Projekte in der Region. Auch  Mathias von Brenndorff unterrichtet in Bad Königshofen. Als Flötist gilt sein besonderes Anliegen der Aufführung von Werken zeitgenössischer Kompo­nisten sowie der Auseinandersetzung mit historischer Aufführungspraxis.

 

25.06.2022, 19:30 Uhr KONZERT

Im Konzertsaal des Klosters        Wechterswinkel (Um den Bau 6, 97654 Bastheim)

VVK: 13/9 € 1 AK: 16/11 € I Schüler'-5

26.05.2022

26. Mai 2022 20 Uhr 1. Schönbusch-Serenade mit kleinformat

Konzert – 1. Schönbusch-Serenade
kleinformat | Special guest: Johann Franz Xaver Sterkel
26.05.2022 Uhrzeit: 20:00 Uhr
Eintritt: 27 EUR
Ort: Park Schönbusch
Bravo, Signore Mozart!
Die schönsten Opern-Arien von Wolfgang Amadeus Mozart
Aus Zauberflöte, Hochzeit des Figaro, Don Giovanni

Anna Feith, Sopran
Martin Platz, Tenor
Christian Prader, Traversflöte
Julia Scheerer, Violine
Inka Döring, Cello
Sylvia Ackermann, Hammerflügel

Das im Coronajahr 2020 gegründete Ensemble kleinformat um die Miltenberger Pianistin Sylvia Ackermann ist eine kleine, flexible Formation mit einer ausgewogenen Anzahl an Klangfarben. Die Besetzung der Gruppe bietet die Möglichkeit auch größere Werke stilecht und adäquat zu musizieren. Im Mittelpunkt steht das Opernschaffen von Wolfgang Amadeus Mozart. Dabei wird auf Original-Instrumenten in historischer Aufführungspraxis gespielt.

Karten: https://stadttheateraschaffenburg.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/seatmap?eventId=2680

 

22.05.2022

Pechtl, Andreas: Das angebliche Tischbein-Mozart-Bild und über Abbé-Frisuren

Pechtl tischbein mozart und abbé-frisuren.pdf

Bei Interesse Mail an: info@sterkel-Gesellschaft.org

15.05.2022

15. Mai 2022, 18 Uhr: Konzert des Nußlocher Kammer-Orchesters in der ev. Kirche (Sinsheimerstraße 15, 69226 Nußloch)

Konzert des Kammerorchesters Nußloch unter der Leitung von Timo Jouko Herrmann als Benefiz-Konzert für ukrainische Flüchtlinge.

Programm:

Adalbert Gyrowetz (1763-1850) Ouverture zur Oper "Der Augenarzt"

Johann David Heinichen (1683-1729) Concerto in G (SeiH 213)

Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817) Sinfonia Turca in C-Dur (StWV 138)
1. Satz Allegro-Andante-Allegro, 2. Satz Marsch, 3. Satz Allegretto.

Informationen: https://www.kammerorchester-nussloch.de/

 

BenefizKONzert Ukraine am Sonntag, den 15. Mai 2022, 18:00 Uhr, Ev. Kirche Nußloch

Am Beginn des Frühlingskonzertes des Kammerochesters Nußloch steht als moderne Erstaufführung die schwungvolle Ouvertüre zur Oper "Der Augenarzt" von Adalbert Gyrowetz, einem echten Hit auf den Bühnen des frühen 19. Jahrhunderts. In seinem farbigen Concerto grosso vermischt der Dresdner Barockkomponist Johann David Heinichen die Gattungen Konzert und Suite und kombiniert deutsche, italienische und französische Stilmerkmale. Ebenfalls als moderne Erstaufführung erklingt die "Sinfonia Turca" des in Mainz und Aschaffenburg tätigen Mozart-Zeitgenossen Johann Franz Xaver Sterkel. In diesem Werk huldigt der Komponist mit viel Humor und großem Gespür für besondere Klangfarben der damaligen Vorliebe für musikalischen Exotismus.

Bitte tragen Sie beim Konzert in der ev. Kirche eine Mund-Nasen-Maske! Vielen Dank!
DANKE FÜR EINE SPENDE!

 

14.05.2022

Schloss Homburg am Main "Brillante Meisterwerke" mit Michael Günther

Samstag, 14. Mai 2022, 17.00 Uhr
und
Sonntag, 15. Mai 2022, 17.00 Uhr
Schloss Homburg am Main

"Brillante Meisterwerke"

Klavierwerke von
Johann Franz Xaver Sterkel
und
Friedrich Anton Fleischmann

Michael Günther, Fortepiano

Es ist erstaunlich, welche großartige Klaviermusik gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch einige in Mainfranken geborene Komponisten entstand. Das Programm soll einen Eindruck von ihrer Qualität und Originalität vermitteln:
Johann Franz Xaver Sterkel (*1750 †1817), ein gebürtiger Würzburger, war auch in den Musikmetropolen der Nachbarländer überaus geschätzt. Friedrich Anton Fleischmann (*1766 †1798), geboren in Marktheidenfeld, fand am Hof in Meiningen seine Wirkungsstätte. Und Joseph Martin Kraus aus Miltenberg, dem späteren schwedischen Hofkapellmeister ist im Juli eine eigenes Konzert gewidmet.
Im Konzert werden kurze Anmerkungen in die Werke und ihre Zeit einführen: So wurde eine Sonate Sterkels in Mainz 1797 veröffentlicht, dem Jahr der Verwüstung und des Untergangs dieser Stadt. Der Komponist musste aus seinem künstlerischen Wirkungsort fliehen, ungeachtet dessen ist seine Musik voller Zuversicht, Schönheit und soll mit Begeisterung ("con spirito") gespielt werden. Später entstand noch eine „Fantaisie", also eine in Noten festgehaltene Improvisation. Diese galten damals als Höhepunkt eines Klavierkonzerts.
Die brillanten und abwechslungsreichen Variationen Fleischmanns bergen ein Geheimnis, das dem Musikkenner das künstlerische Idol des Komponisten verrät.
Die Klavierwerke werden auf einem Glanzstück der Homburger Sammlung gespielt, einem Hammerflügel von Ferdinand Hofmann, Wien um 1785. Das Instrument trägt die Werknummer 9 seines Erbauers, die Nummer 10 ist übrigens der ganze Stolz des Metropolitan Museum in New York.

 

07.05.2022

"Ehre wem Ehre gebührt!" Festsippung der Schlaraffia Asciburgia

Dem Gründungsvorsitzenden (jetzt Schatzmeister) der Sterkel-Gesellschaft e.V. Karl Urlberger (Ritter Tonio der Vielsaitige) wird bei der Festsippung der Schlaraffia Asciburgia "Ehre wem Ehre gebührt!" vom Allschlaraffenrat Ulrich Rawiel (Ritter Sal-Lü die Heckleuchte, 55): "Es ist mir eine große Ehre...!" für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Schlaraffia Asciburgia der Großursippenorden mit Großkristall und Brillanten verliehen. Die von Freundschaft und vielen Erinnerungen getragene Laudatio hält Dr. Reinhard Mütterlein (Ritter Tetrapo der pharmalyrische Echtsohn). Jürgen Braams (Ritter Probiersdoch das seufzerholzige Nordlicht, 15), Schatzmeister des ASO, findet für des ASO-Gründers und Ehrenvorsitzenden "Verdienste ohne Zahl" erinnernde und lobpreisende Worte. Eine Streicherauswahl des Allschlaraffischen Symphonie-Orchesters (ASO) spielt zu Beginn der Feier den 1. Satz aus dem "Quintette [G] pour deux violons, deux, tailles et violoncelle" von Johann Franz Xaver Sterkel (StWV 156) den 1. Satz. Zum Ende erklingt aus vielen Kehlen: "Preis dem Liede". Die Schlaraffia Asciburgia hat Johann Franz Xaver Sterkel zum Ehrenschlaraffen Wonnedank der Gesangreiche erkoren.

29.04.2022

29.04. bis 01.05.2022 Villa Musica - "Mozartakademie"

Mozartakademie 2022 der Villa Musica Rheinland-Pfalz

In Kooperation mit den Europäischen Mozartwegen

Freitag, 29.4., 19 Uhr – Schloss Engers Neuwied, Dianasaal
Samstag, 30.4., 19 Uhr – Landesmuseum Mainz, Steinhalle
Sonntag, 1.5., 11 Uhr – CongressForum Frankenthal

Prof. Florian Birsak, Dozent am Hammerflügel
Junge Streicherinnen und Streicher der Villa Musica
Junge Sängerinnen der Musikhochschule Mainz (Einstudierung: Prof. Claudia Eder)

Bei seinem letzten Besuch in Mainz spielte Mozart am 20. Oktober 1790 im Akademiesaal des Kurfürstlichen Schlosses. Sein alter Salzburger Freund Francesco Ceccareli, Soprankastrat und Mainzer Hofsänger, war im selben Programm zu hören, dazu Mitglieder Hofkapelle und die Sopranistin Josepha Hellmuth. Was sie aufführten, ist leider nicht bekannt. Wir rekonstruieren diesen Abend in kammermusikalischer Form: Florian Birsak, Professor am Mozarteum Salzburg, brilliert am historischen Hammerflügel im g-Moll-Klavierquartett KV 478 und im selten gespielten E-Dur-Klaviertrio KV 542. Mit ihm musizieren junge Streicherinnen und Streicher der Villa Musica. Dazwischen erklingen – ganz wie zu Mozarts Zeit – italienische Arien und Canzonetten, die alle am Mainzer Hof um 1790 gesungen wurden: zwei Canzonetten, die der berühmte Muzio Clementi 1781 in Wien für Ceccarelli komponiert hat, gedruckt um 1790 in Mainz; Sei Canzonette italiane des Mainzer Hofkaplans und Italien-erfahrenen Komponisten Franz Xaver Sterkel; Szenen aus der Armida vom Mainzer Hofkapellmeister Vincenzo Righini, aufgeführt 1789 am Mainzer Nationaltheater; zwei große Rondòs von Mozart und Tarchi, deren Partituren nachweislich am Mainzer Hof vorhanden waren. Drei vorzügliche junge Sängerinnen der Mainzer Musikhochschule stellen sich diesem Repertoire unter der kundigen Anleitung von Claudia Eder. Resultat: ein Mozartfest für schöne Stimmen, schöne Streicherklänge und brillantes Fortepiano, in Mainz zu hören als Mainacht in der Steinhalle des Landesmuseums, der ehemaligen Kurfürstlichen Reithalle. Auch das Kurfürstliche Schloss Engers mit seinem Dianasaal von 1762 ist ein idealer Ort für diese Mozartakademie.

Programmfolge

W. A. Mozart Allegro aus: Klavierquartett g-Moll, KV 478
1756-1791 Streicherstipendiaten der Villa Musica
Florian Birsak, Hammerflügel

Muzio Clementi Zwei italienische Arietten für Francesco Ceccarelli
1752-1832

Angelo Tarchi Recitativo e Rondò aus L'arbore di Diana
1760-1814 Jara Kanzler-Hemmet, Mezzosopran

W. A. Mozart Andante aus: Klavierquartett g-Moll, KV 478

Vincenzo Righini Scena di Rinaldo aus: Armida (Mainz 1789)
1756-1812 Shai Terry, Mezzosopran

Scena di Armida e Rinaldo aus: Armida (Mainz 1789)
Yuuki Tamai, Sopran
Shai Terry, Mezzosopran

Pause

W. A. Mozart Klaviertrio E-Dur, KV 542
Streicherstipendiaten der Villa Musica
Florian Birsak, Hammerflügel

Rondò „Non temer, amato bene" für Sopran und Violine, KV 490
Yuuki Tamai, Sopran

Franz Xaver Sterkel Sei Canzonette, op. 34
1750-1817 Yuuki Tamai, Sopran
Jara Kanzler-Hemmet, Mezzosopran
Shai Terry, Mezzosopran

W. A. Mozart Finale aus: Klavierquartett g-Moll, KV 478
Streicherstipendiaten der Villa Musica
Florian Birsak, Hammerflügel

Text aus der Programmvorschau von Prof. Karl Böhmer, Wissenschaftlicher Direktor der Villa Musica.

22.04.2022

Hilft der „Tischbein-Sterkel“ bei der Lösung des 170 Jahre alten Rätsels um den „Tischbein-Mozart“?

Andreas Pechtl

Hilft der „Tischbein-Sterkel" bei der Lösung des 170 Jahre alten Rätsels um den „Tischbein-Mozart"?

22. April 2022

Vor drei Jahren hat die Sterkel-Gesellschaft eine bislang weitgehend unbekannte Handzeichnung aus dem Jahr 1788 mit dem Portrait des J. F. X. Sterkel erstmals öffentlich vorgestellt. Das Originalblatt befindet sich im Museum of Fine Arts (MFA) in Boston und gibt mit der handschriftlichen Inschrift Sterkel // Maintz 1788. April eine konkrete Auskunft über die dargestellte Person und seine Entstehung, allerdings nicht über seinen Schöpfer. Das Blatt ist unsigniert, wird jedoch traditionell Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, dem so genannten Goethe-Tischbein, zugeschrieben. Diese Zuweisung hat nur einen ganz gewaltigen Schönheitsfehler: der Goethe-Tischbein weilte 1788 in Italien, wo er im Jahr zuvor das Bildnis des reisenden Dichters angefertigt hatte, das ihm seinen Beinamen einbringen sollte. Wenn er nicht gerade über die äußerst unwahrscheinliche Fähigkeit der Bilokalität verfügte, kommt er also als Künstler für die Mainzer Zeichnung nicht in Frage. Wenn wir überhaupt einen Vertreter aus der vielköpfigen Malerdynastie Tischbein für das Sterkel-Portrait verantwortlich machen wollen, so steht hierfür eigentlich nur der „Hanauer Tischbein", Anton Wilhelm Tischbein, zur Verfügung. Dem Historiker Andreas Pechtl ist nun aufgefallen, daß dieser so genannte „Tischbein-Sterkel" eine geradezu frappierende Übereinstimmung mit einem zwar seit seiner Entdeckung vor mehr als 170 Jahren hinsichtlich seiner Authentizität heftig umstrittenen, aber weithin bekannten vorgeblichen Portrait von W. A. Mozart aufweist, das ebenfalls dem Goethe-Tischbein zugeschrieben und deshalb als „Tischbein-Mozart" bezeichnet wird. Obwohl bereits im Jahr 1856 der noch lebende Sohn Mozarts den „Tischbein-Mozart" als mögliches Bildnis seines Vaters ablehnte und in der Folgezeit sich insbesondere der unermüdliche Salzburger Mozart-Enthusiast Johann Evangelist Engl um eine Klärung des strittigen Sachverhalts bemühte, mit dem Ergebnis, daß es sich beim „Tischbein-Mozart" um einen „unbekannten Jemand" handeln muß, erreichte der damalige Besitzer des originalen Gemäldes durch eine geschickt verfolgte Marketingkampagne mit zahllosen Kopien und Reproduktionen, daß der „Tischbein-Mozart" die allgemeine Vorstellung vom Aussehen des berühmten Komponisten bis heute nachhaltig geprägt hat. Der Forscher Pechtl hat jetzt ein Manuskript mit dem Titel Sterkel, Mozart, Tischbein – eine synoptische Betrachtung zweier Bildnisse vorgelegt, in welchem er den Nachweis erbringt, daß der angebliche „Tischbein-Mozart" in Wahrheit ein Bildnis von Sterkel ist. Das Arbeitspapier ist derzeit Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion.

07.12.2021

Editionen in "modernem" Gewand.

Edition Joachim Fischer

StWV

Titel

1

Combattimento aus Il Farnace

1

Musica d'un Ballo pantomimo intitolato Il Sacrifizio d' Ifigenia (Il Farnace)

14

Six ariettes italiennes Huitième livraison Nr. 1 "Almen se non poss‘ io seguir"

18

La primavera und L'autunno aus Leggiadre canzonette da cantarsi nelle quattro varie stagione dell‘anno

23

Douze Romances ou chansons anacréontiques dont six imitées de Pétrarque avec accompagnement de pianoforte ou harpe, flûte ou violon à volonté.

36

Scena e Rondo „Rasserena il Ciglio amato“ di Sterkel

37

Canzonetta „Vaghe amabili pupille“

38

„Fedele mio diletto“. Aria alla polacca. Arie [A-Dur] für Sopran, Solovioline und Orchester

44

IX Duettini per il Soprano e Contra Alto col Accompagnamento del Cembalo

46

Arietta "Chi dice mal d'Amore"

77

Klagetöne, aus der Brust hinaus Lied für Sing St. pf

92

Das Bild der Unschuld, nicht im Druck erschienen. „Sterkels Lieder“ ser. Joan. Prauneyß

95

Vier Lieder aus der Musikbibliothek der Abtei Münsterschwarzach  StWV 95-98

101

Arie Der Bienenstich

110

7 songs V, guit, Material:1 parts: 14p

122

Aria in D „Aurora jam surgit“

123

Weihnachtshymnus „Christe redemptor“ 

126

Quatre simphonies [D, F, C, D] op. VII, 

127

Quatre simphonies [D, C, Es, C] op. XI 

130

Ouvertüre à Grand Orchestre [No. 1, F-Dur]

133

Ouverture à grand Orchestre [No. 4, in D] trés humble-ment dédiée à Son Altesse Royale Le Grand Duc de le Hesse

134

Sinfonia in C Bad Soden-Salmünster und Kleineibstadt

135

Sinfonia in D# aus Soden-Salmünster

136

Sinfonia in D| Ex | Musicalibus | Georgii Gluck Brückenau

137

Sinfonia ex D aus Kloster Einsiedel und Würzburg

138

Symphonie in C-Dur (Sinfonia Turca) (s. Dr. Jaksch)

139

Sinfonia ex C# aus Basel und Würzburg

140

Symphonie in C-Dur aus Waigolshausen und Basel

141

Sinfonia ex D# à Due Corni, Due Violini, Viola, Violoncello aus Rossach

142

Sinfonia in D# à 2 Trompetten, 2 Waldhorn, 2 Violin, 1 Viola et Basso

143

Sinfonia in G-Dur (l‘andante etc non serve per la chiesa)

144

Sinfonia in A-Dur 

145

Sinfonia in D# | â | Violino Primo. | Violino Secondo. | Corno Primo. | Corno Secondo. | Alto Viola. | con | Basso

146

Sinfonia in D | a | Wiolinis Duobus. | Flautis Duobus. | Cornuis Duobus. | Clarinis Duobus | Alto Viola | [original ink:] Basso con Violonzello

151

Concerto (Nr. 4) pour le clavecin ou piano forte

158

TROIS SONATES Pour Le Clavecin Avec L‘accompagnement D‘un Violon, Flute, Et Violoncelle Nr. 1

160

Quartett für Violine, 2 Bratschen, Violoncello/Basso in C-Dur

161

Quartett für 2 Violinen, Viola, Violoncello/Basso in G-Dur

162

Trois Sonates [D, A, F] pour le Clavecin avec l’Accompagnement d’un Violon et Violoncelle, Œuvre I,

168

3 Harpsichord Trio in B/C/G

172

Trois sonates [G, B, E] pour le pianoforte ou le clavecin avec violon et basse obligés ... Œuvre 17.

173

Simphonie pour le clavecin ou le forte piano avec accomp.t d‘un violon et d‘un violoncelle 

174

Three Sonates für Piano-Forte acc. V. u. Vc, Op. 30 

175

Trois sonates [G, F, A] pour le clavecin ou piano forte avec accompagnement d‘un violon et violoncello obl., op. 32

176

Sonate [G] pour le clavecin ou piano forte avec violon et violoncelle ... . Œuvre 34me,

177

Sonate [A] pour le pianoforte avec accompagnement de violon et violoncellodediée à Madame de Schaden née de Prank, Œuvre 45. 

178

Trio [C] pour le pianoforte, violon et violoncelle op. 46

179

Trio [A] pour le pianoforte, violon et violoncelle op. 47

180

Grand Trio pour le Pianoforte, Violon et Violoncello composé op. 48 (Autograph: D-MS, Univ. Mus. 2/138(1)5,

181

Grand trio pour le piano forte, violon et violoncelle op. posth. No. 1 [F]

182

Grand trio pour le piano forte, violon et violoncelle op. posth. No. 2 [D]

186

Six Trios a deux violons et basse op. VI (auch Dr. Transier)

187

Sei Divertimenti à Violino Primo, Violino Secondo e Violoncello,

188

Six sonatas [C, G, F, A, B, D] for the piano forte or harpsichord with an accompanyment for a violin  op.  III 

189

Trois sonates [B, A, D] pour le clavecin avec accompagnement d‘un violon ... Œuvre IV

190

Trois Sonates [G, C, B] pour le Pianoforte avec Accompagnement d’un Violon obligé op. 15

191

Trois sonates [C, A, D] pour le piano forte avec accompagnement d‘un violon obligé dediées à Monsieur le Baron de Schlammersdorff Œuvre XVI

192

Six Sonates [C, G, F, A, B, D] pour le piano forte avec l’Accompagnement d’un Violon obligé&n bsp;Œuvre XVIII

193

Six Sonates pour le Clavecin ou Piano Forte avec l’Accompagnement d’un Violon Œuvre XIX

195

Sonate [D] pour le clavecin ou piano forte avec l‘accompagnement d‘un violon ... Œuvre XXVII 

196

Sonata per il Piano Forte col Violino obligato in D-Dur

197

Trois Sonates [D, C, B] pour le Clavecin ou Piano-Forte avec Acc. d´un violon, Œuvre 33 Liv. I.

198

Trois sonates pour clavecin ou pianoforte avec accompagnement d‘un violon Œuvre 33, liv. II [F, A, G])

Sonate [C] pour le Pianoforte avec acc. Violon Œuvre 44,

201

Andantino piu tosto larghetto für Violine und Klavier

214

[8] Sonates petites tres faciles a 4 Mains, Pour les Commençants en Clavecin

214

Anhang für zwei Hände: Aus: Sonates petites tres faciles a 4 Mains, Pour les Commençants en Clavecin

215

Sonata [C] à quattro Mani 

238

Thema | Con [6] Variaz [!] | Para Forte Piano | De Sterkel

deest

Seelen voll Liebe /Liebenden verschwindet der Ernst

deest

Sinfonia in C aus Feldkirch

deest

Variationen für Cembalo (aus Bozen)

deest

Heut, liebe Seel‘, heut sing und spiel (Moravian Music Foundation)

deest

Das Mädchen, das ich nicht nennen mag.

deest

„Ein Blümchen, das sich zwar nicht mehr“ Das Vergissmeinnicht in C-Dur (Der Schmetterling)

deest

Sinfonia in C aus Pécs (deutsch Fünfkirchen)

Edition Karl Urlberger

Die Sinfonien op. 35, 1 und 35,2 (StWV 128 und 129), sowie die Ouvertüre für großes Orchester in C Nr. 2 (StWV 131) hat Karl Urlberger spartieren und Aufführungsmaterial herstellen lassen.

 

Edition Dr. Werner Jaksch

Sinfonien StWV deest D (aus Absberg, BDB Mus,Mss. 12362) , B (aus Absberg, BDB Mus,Mss. 12364) und 136, 138, 143, 144.

Harpsichord Trio in B-flat major, StWV 168/1-3

die Messen in D (StWV 111), A (StWV 114), B (StWV 115), C (StWV 116).

Siehe IMSLP (Jaksch).

 

Edition Christiane Franke

Oper Il Farnace (StWV 1),

Klavierkonzert Nr. 6 op. 40 (StWV 153)

Sonaten op. 17_3 (StWV 172/3),

op. 30_1, (StWV 174/3),

op. 41 (StWV 199).

Edition Prof. Christoph Hammer

Sonata G-Dur op 15,1 (StWV 190/1),

Sonata G-Dur op 15,2 (StWV 190/2),

Grande Sonate op 25 (StWV 194),

Sonata D-Dur op 33,1 (StWV 197/1)

Edition Clarissa Renner, geb. Thiem

Litania in C à 4 voci, 2 Violini, Viola, 2 Clarinetti, 2 Clarini con Organo e Violone (StWV 121) hat Clarissa Renner, geb. Thiem (HMT-Leipzig) ediert im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit an der Hochschule für Musik und Tanz, Leipzig.

 

Edition Michael Bachmann

Messe in G (StWV 113): Michael Bachmann (aus Aschaffenburg, jetzt Chordirektor an der Stadt-pfarrkirche St Nikolaus in Mühldorf am Inn) Bachelor-Arbeit an der Uni Regensburg: "Rekonstruktion, kritische Edition und analytische Betrachtung“

 

StWV deest: Die Werke kamen erst nach Erscheinen des Werkverzeichnisses ins Archiv.

Die zeitgenössischen Drucke der sinfonischen und der kammermusikalischen Werke liegen meist als Einzelstimmen vor. Deshalb werden diese Kompositionen jetzt nach und nach spartiert und ediert, um Aufführungsmaterial erstellen zu können.

 

 Weitere Informationen bei der Sterkel-Gesellschaft e.V. (info@sterkel-gesellschaft.org).

20.11.2021

20.11.2021 "Eine Prise Aufbruch" - Liederabend in Kassel mit Akihiro Nagaki (Tenor) Mariam Gyoletsyan (Klavier)

Sa. 20.11.2021

17Uhr Christuskirche

Liederabend "Eine Prise Aufbruch"
Akihiro Nagaki (Tenor)
Mariam Gyoletsyan (Klavier)
EINTRITT FREI
(SPENDE ERBETEN)
Lieder von Beethoven, Sterkel, Schubert, Strauss, Fauré und japanischen Komponisten

Christuskirche
Baunsbergstr. 10, 34131 Kassel
Liederabend „Eine Prise Aufbruch“

Programm
L. v. Beethoven
Adelaide
Mit einem gemalten Band
Der Kuss
J. F. X. Sterkel
Anders nur, nicht besser
Der Vogelsteller
Trost in Tränen
F. Schubert
Frühlingsglaube
Ständchen
Du bist die Ruh
Musensohn
------Pause-----
Japanische Lieder
Hatsukoi
Tankiponki
Kuchinashi
G. Fauré
Mandoline
Nell
Clair de lune
R. Strauss
Ständchen
Du meines Herzens Krönelein
Zueignung

Akihiro Nagaki (Tenor)
Mariam Gyoletsyan (Klavier)

28.09.2021

28.09.2021 Mit dem Trio "Fortepiano" „Durch Europa mit der Postkutsche“

„Durch Europa mit der Postkutsche“
Das „Trio Fortepiano“ stellt in der Rosenhof-Seniorenwohnanlage in Kronberg im Taunus „Eine Reise in die Musikzentren Europas“ vor:

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Divertimento à 3 (KV 254)
Allegro assai- Adagio - Rondeaux. Tempo di Minuetto

 

Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817):
Sonata in D op. 30,1 (StWV 174/1)
Allegro - Romance/Adagio con espressione -

Rondo/Vivace assai
 

Jan Ladislaus Dussek (1760-1812):
Sonate G-Dur für Pianoforte und Violine op. 1,2

Allegro - Rondo (Andante / Allegro)
 

Ludwig van Beethoven (1770-1827):
Trio B-Dur op. 11 (Gassenhauer-Trio)
Allegro con brio - Adagio - Tema: Pria ch’io l’impegno. Allegretto – Var. I–IX

 

Im „Trio Fortepiano“ musizieren:
Julia Huber (Barockvioline und Moderation)
Anja Enderle (Barockvioloncello)
Miriam Altmann (Hammerflügel)

20.08.2021

16.-20.08.2021 Sommerkurse auf Schloss Seehaus

Sommerkurse auf Schloss Seehaus
Gesang – Liedinterpretation – Hammerklavier
mit Arthur Schoonderwoerd (Hammerklavier) und Jan Kobow (Gesang)
Abschlusskonzert am 20.08.2021
Harald O. Kraus (Tenor) und Rinka Shinada (Hammerklavier) tragen zwei Lieder aus der 3. Sammlung von Johann Franz Xaver Sterkel vor:
Der Frühling „Siehe, mein Röschen, der Frühling ist da“ (StWV
54/11)
Abendlied „Und wenn sich einst die Seele schließt“ (StWV 54/7)

06.08.2021

Franz Jakob Freystädtler (1761–1841): 9 Variationen für Violine und Klavier G-Dur über die Cavatina „Come ape ingegnosa“ aus „Axur, re d’Ormus“ von Salieri [variiert à la C.Ph.E. Bach, Sterkel, Kozeluch, Albrechtsberger, Vanhal, Haydn, Mozart, Clementi,

Mitteilung von Dr. René Transier
(gefunden im Werkeverzeichis Antonio Salieri bei Wikipedia; bisher kein weiterer
Fund)
Dr. René Transier schreibt am 16.09.2021:
„Ich habe die Noten zu den Freystädtler Variationen auftreiben können.
Freundlicherweise hat sie mir Dr. Timo Jouko Herrmann zur Verfügung gestellt.
Er ist Salieri-Spezialist und hat die Noten vor Jahren mal in Wien bestellt.“
Die Sterkel-Variation hat Dr. Transier in Sibelius digitalisiert.

 

01.08.2021

Nottingham Chamber Music Festival 2021 https://nottchamberfest.com/events/2-to-link-playalong/

Dank an Dr. Stephan Pelgen für diesen Hinweis!
Auf YouTube:
Johann Franz Xaver Sterkel - Duo for Violin &
Viola in F Major, StWV 203/3 - YouTube
 
Noch ein Hinweis von Dr. René Transier, danke:
Bin auf ein Duo von Sterkel bei YouTube gestoßen
mit "Minus-One".
MMO-Fassung für die Viola, also nur Violine:
https://www.youtube.com/watch?v=bkNDb5NTBXw
Miki Takahashi (Violine) - Adam Römer (Viola)
MMO-Fassung für die Violine, also nur Viola:
https://www.youtube.com/watch?v=eDmHcIE3AJc

27.07.2021

27.07.2021 – Fund in Prag

NATIONAL MUSEUM,
CZECH MUSEUM OF MUSIC
Karmelitska 2, Praha 1, 118 00
Cz-Pnm XLII-C-344
Bei RISM entdeckt:
RISM ID no.: 551006953
Collection 10 Canzonettas (V, guit)
1. Sterkel, Johann Franz Xaver - M'ha detto la
mia mamma - StWV 110/4
2. Galdieri, Francesco - Lagrime mie d'affanno
3. Koželuh, Leopold - Spira pur ma spira lento -
op.31/11; PosK XXI:4/XI
4. Sterkel, Johann Franz Xaver - Chi mai di
questo core - StWV 110/3
5. Anonymus - Nasce nel vago april
6. Righini, Vincenzo - Quelle piume bianche
7. Righini, Vincenzo - La biondina
8. Anonymus - Con dolce forza le tue pupille -
9. Martín y Soler, Vicente - La scuola
10. Righini, Vincenzo - D'un visetto lusinghier
Siehe StWV 110 auf S. 198
Und Dank an Marie Šťastná für die Lieferung des Digitalisats in
Rekordzeit!

17.07.2021

„Zwei wundervolle Fortepianos“ Werke von Johann Franz Xaver Sterkel, Franz Schubert und Friedrich Kuhlau gespielt von Michael Günther, Fortepiano

„Zwei wundervolle Fortepianos“ Werke von Johann Franz Xaver Sterkel, Franz Schubert und Friedrich Kuhlau gespielt von Michael Günther, Fortepiano.
Zwei Komponisten und zwei Fortepianos sind das Thema des ersten Konzerts in Homburg nach der langen Zwangspause: Ein Fortepiano, in Wien um 1785 gebaut und aus altem florentinischen Adelsbesitz stammend (Ferdinand Hofmann, Wien, um 1785), und ein Stuttgarter Forte-piano des Jahre 1815 (Theodor Christoph Haug, Stuttgart 1815), aus altem süddeutschen Adelsbesitz aus Maroldsweisach in den Haßbergen.
Von Sterkel erklingen auf dem frühen Hofmann-Forte-Piano mit der Nr. 9: Fantaisie
pour le Piano-Forte in a-Moll, op. 45 (StWV 226), sowie das Larghetto (in F-Dur) und das Tempo di Minuetto aus der Sonate pour le clavecin ou piano forte in C-Dur op. 34, Nr. 3 (StWV221/3) und als 2. Zugabe auf dem Haug-Fortepiano nochmals das Tempo Minuetto aus op. 34,3. Weitere Informationen zu den Instrumenten:

http://www.clavier-ammain. de/homburg/homburg.html

02.07.2021

2. Juli 2021 - Konzert in der Burgkirche von Rosbach v.d. Höhe mit dem "Trio Fortepiano"

Seelenharmonie

Klassik in der Burgkirche

Haingraben 10, 61191 Rosbach

Ev. Burgkirchengemeinde Rosbach v.d. Höhe

2. Juli 2021

18 Uhr

Trio Fortepiano

Julia Huber          -     Violine

Anja Enderle        -     Violoncello

Miriam Altmann -     Hammerklavier

 Als Gast: Ursula Plagge-Zimmermann - Viola

 präsentiert Werke von

Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817)

 Das Ensemble „Trio Fortepiano“ bietet den Zuhörern die außerordentliche Gelegenheit, in diesem Konzert Werke aus dem in der Burgkirche frisch aufgenommenen CD - Programm zu genießen.

Die Konzerteinnahmen sind zugunsten des Fördervereins der Burgkirche bestimmt. Eintritt €8,00.

Karten für das Konzert erhalten Sie über die Buchungsplattform www.ztix.de

Veranstalter: Evangelische Burgkirchengemeinde, Frankenstr. 19, 61191 Rosbach v.d. Höhe

22.06.2021

210622 Trio Fortepiano - Zweites musikalisches Gespräch - Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817) – jetzt online

25. März 2021 – Zweites musikalisches Gespräch - Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817)

Aufgezeichnet am 25.März 2021 in der Schlosskirche von Rumpenheim

Schlosskirche Rumpenheim

Video-Aufzeichnung

für das Sterkel-Projekt

des „Trio Fortepiano“

Aufgezeichnet wurden:

1. Polonoise Trio op. 20 (StWV 173)

2. Trio op. 30, 1 (StWV 174/1) Exposition des 1. Satzes

3. Trio op. 34 (StWV 176) Andantino

4. Trio op. 32, 2 (StWV 175/2) Rondo

5. Moderation

Julia Huber, Barockvioline

Anja Enderle, Barockvioloncello

Miriam Altmann, Hammerflügel

Das Video ist auf der Homepage www.trio-fortepiano.de verlinkt.

Die CD-Aufnahme findet in der Burgkirche von Nieder-Rosbach vom 29. Juni bis 1. Juli 2021 statt.

https://www.youtube.com/watch?v=wtj7v7DutZE

Bitte den Link kopieren und in die Befehlszeile einsetzen.

18.06.2021

18.06.2012 19.00 Uhr Lutherkirche in Wiesbaden "Seelenharmonie" - Musik von Mozart, Sterkel und Beethoven

Lutherkirche zu Wiesbaden

„Seelenharmonie“
Musik von W.A. Mozart, J.F.X. Sterkel und

L. van Beethoven
Trio Fortepiano – Julia Huber-Warzecha (Violine), Anja Enderle (Violoncello),

Miriam Altmann (Hammerflügel)

Endlich wieder ein Konzert! "Seelenharmonie – Musik von Mozart, Sterkel und Beethoven" in der Lutherkirche von Wiesbaden. Im Mittelpunkt steht mit J.F.X. Sterkel ein Musiker und Komponist, der Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert in Mainz sehr erfolgreich tätig war. Das Trio hat sich im Rahmen eines Kulturstipendiums mit seinen Werken für Klaviertrio beschäftigt und nimmt demnächst eine CD mit dieser zu Unrecht vergessenen klassischen Kammermusik auf.

Auf dem Programm standen:

Mozart: Klaviertrio in B-Dur, KV 254,

Sterkel: Klaviertrio op. 30,2 in C-Dur (StWV 174/2),

18.06.2021, 19:00 Uhr
Lutherkirche Mosbacher Straße 2, 65187 Wiesbaden

22.04.2021

Kulturstrom in Bingen mit Michael Günther und Jan Kobow

BINGEN AM RHEIN

KULTURSTROM MIT MICHAEL GÜNTHER AM GIRAFFENFLÜGEL &

JAN KOBOW, TENOR @MUSEUM AM STROM

Premiere am 22.04.2021

https://www.youtube.com/watch?v=xPbBoIEdrt4

Pianist Michael Günther lässt den Giraffenflügel im historischen Museum am Strom erklingen und begleitet den Tenor Jan Kobow zu Liedern, die dem Strom Rhein und dem Wein gewidmet sind. Ein wahrhaftiges Gefühl von Rheinromantik! Michael Günther hat eigens für unser KULTURSTROM Konzert ein besonderes Programm aus der Zeit des Sturm und Drangs um 1800 erstellt: Joseph Martin Kraus (1756 – 1792), Carl Siegmund von Seckendorff (1744 – 1785), Carl Friedrich Zelter (1758 – 1832), Johann Franz Xaver Sterkel (1750 – 1817), Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) und Robert Schumann (1810 – 1856).

Von Sterkel stehen zwei Lieder auf dem Programm:

Trinklied „Selig beim funkelndem Nektar“ aus Zwölf Lieder mit Begleitung des Piano-Forte von Matthisson, demselben zugeeignet und in Musik gesetzt von Sterkel [4. Sammlung] (StWV 56/12).

Liebesbothen „Wo zieht ihr hin, ihr Wolken blau“ aus Vier Gesänge und ein Doppelgesang mit Begleitung des Piano-Forte in Musik gesetzt und der königl. Bayerschen Hofsängerin Demoiselle Nanny Heckel gewidmet, 16. Sammlung (StWV 69/1)

20.04.2021

Sinfonien neu spartiert

Die Sinfonien, die nicht im Druck erschienen sind und die als Stimmenabschriften im Archiv liegen und jetzt in „moderner“ Form spartiert und herausgegeben wurden.

(Stand 16.04.2021)

 

Von Joachim Fischer spartiert:

StWV

Name

RISM ID no.

Signatur

134

Sinfonia in C Bad Soden-Salmünster (2x) und Kleineibstadt

455020579,

455020488,

456007165

D-BSSp/ Mus.ms. Sterkel 3,

D-BSSp/ Mus.ms. Sterkel 1,

D-KES/ KES K2 Ms29

135

Sinfonia in D# aus Bad Soden-Salmünster, Kloster Einsiedel, Waigolshausen

455020580,

400013155,

456007168

D-BSSp/ Mus.ms. Sterkel 4,

CH-E/ 9,23 (Ms.1760),

D-WGH/ WGH K6 AII 57

137

Sinfonia ex D aus Kloster Einsiedel und Würzburg

400013159,

456007171

CH-E/ 10,2 (Ms.1763),

D-WGH/ WGH K6 AII 54

139

Sinfonia ex C# aus Basel und Würzburg

400006736,

456007167

CH-Bu/ kr XII 162 (Ms.475),

D-WGH/ WGH K6 AII 53

140

Symphonie in C-Dur aus Waigolshausen und Basel

456007166,

400006737

D-WGH/ WGH K6 AII 52,

CH-Bu/ kr XII 164 (Ms.477)

141

Sinfonia ex D# à Due Corni, Due Violini, Viola, Violoncello aus Rossach

456001411

456007172

D-Nla, Musikaliensammlung Rossach 163)

142

Sinfonia in D aus Rossach

456001412

D-Nla/ Musikaliensammlung Rossach 164

(143)

Sinfonia ex G. !. Satz unvollständig, 2. Satz Andante, kpl. (Siehe Dr. Jaksch, kpl.) aus Regensburg und Einsiedel

450012031

400013157

D-Rtt/ Sterkel 1,

CH-E/ 9,25 (Ms.1762)

145

Sinfonia in D# aus Waigolshausen (Würzburg)

456007173

D-WGH/ WGH K6 AII 56

146

Sinfonia in D | aus Prag

550506143

CZ-Pu/ 59 R 1900

deest

Sinfonia in C aus Feldkirch

600073125

Feldkirch, Domarchiv A-FK/ IV 60

deest

Sinfonia in C aus Pécs (Fünfkirchen)

530002868

Pécs, Pécsi Egyházmegye, H-P / S 152

           

Von Dr. Werner Jaksch spartiert:

StWV

Name

RISM ID no.

Signatur

deest

Sinfonia in D aus Absberg,

1001021729

D-Mbs / Mus.ms. 12362

deest

Sinfonia in B aus Absberg und Gößweinstein

1001021733

455040019

D-Mbs / Mus.ms. 12364

D-Bad / GW 18/3

136

Sinfonia in D aus Bad Soden Salmünster und Basel

455020581

400006738

D-BSSp/ Mus.ms. Sterkel 5,

CH-Bu/ kr XII 163 (Ms.476)

138

Symphonie in C-Dur (Sinfonia Turca) aus Zürich

400008275

CH-Zz/ AMG XIII 7123 & a-s (Ms.610)

143

Sinfonia in G-Dur aus Regensburg und Kloster Einsiedel

450012031,

400013157

D-Rtt/ Sterkel 1,

CH-E/ 9,25 (Ms.1762)

144

Sinfonia in A-Dur aus Regensburg

450011336

D-Rtt/ Sterkel 3

 

Bisher in IMSLP aufgeführt und frei herunterladbar:

Symphony in D major, StWV 135

Symphony in D major, StWV 136

Symphony in D major, StWV 137

Symphony in C major, StWV 138

Symphony in G major, StWV 143

Symphony in A major, StWV 144

Symphony in D major, StWV 145

Symphony in B-flat major, StWV deest

Symphony in C major, StWV deest

Symphony in D major, StWV deest

16.04.2021

Neuerscheinung: Axel Beer, Ursula Kramer, Klaus Pietschmann (Hrsg.): Musik und Musikleben am Hof des Mainzer Kurfürsten Friedrich Karl Joseph von Erthal

Beiträge zur Mittelrheinischen Musikgeschichte

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte | Nr. 48

 

Axel Beer, Ursula Kramer, Klaus Pietschmann (Hrsg.):

Musik und Musikleben am Hof des Mainzer Kurfürsten Friedrich Karl Joseph von Erthal

 

Inhalt

Vorwort                                                                                                                                              7

 

Axel Beer                     Geistliche Musik um 1800 – rhapsodische Bemerkungen über Intention,

                                    Rezeption und Distribution                                                                                13

 

Lara Fischer                  Proteste, Possen, Propaganda – Der Mainzer Gesangbuchstreit um 1787                 21

 

Franz Stephan Pelgen     Neufund der Handakten zweier Mainzer Hofmusikintendanten im Staatsarchiv

                                   Breslau (Carl Philipp Graf von Ingelheim und Franz Ludwig Graf von Hatzfeldt)     37

 

Erich Staab                   Gehört – geschrieben – gelesen. Musikalisches Leben am

                                   Kurfürstenhof Erthals in Ignaz Beeckes Briefkorrespondenz                                  77

 

Karl Böhmer                 Schöne Stimmen in den Mainzer Akademien der Erthal-Zeit:

                                   Francesco Ceccarelli, Luisa Todi und Hortensia Gräfin von Hatzfeldt                     111

 

Peter Niedermüller         HvH – Zur Deutung von Wilhelm Heinses Hildegard

                                   von Hohenthal zwischen literarischer Fiktion und historischem Realismus               145

 

Austin Glatthorn            Eine verwaiste Residenz: Musiktheater in Mainz

                                   während der französischen Besatzungszeit 1792/93                                              159

 

Ursula Kramer               Oper to go. Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal

                                   und die Harmoniemusik zu Mozarts Don Giovanni des Mainzer Hofmusikers

                                   Franz Heinrich Ehrenfried                                                                                 177

 

Fabian Kolb                  »so wohl bey Hof als in Kirchen und sonsten«

                                   Zum beruflichen Profil und musikalischen Spektrum des kurmainzischen

                                   Hofkapellmeisters Vincenzo Righini                                                                   195

 

Klaus Pietschmann         »Viel ohrenkizel, wenig für Seele und Herz«

                                   Johann Franz Xaver Sterkels Il Farnace (Neapel 1782)                                          235

 

Gundela Bobeth             »einer unserer besten Liedercomponisten«

                                   Johann Franz Xaver Sterkel im zeitgenössischen Liedschaffen                               253

 

Michael Kube               «nur durch das gemütvolle des Satzes«

                                   Zu den Klaviertrios von Johann Franz Xaver Sterkel                                             267

 

Personenregister                                                                                                                                  281

 

 

Bestellnummer ED 23453

ISBN 978-3-7957-8741-7

© 2021 Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz

49,00 €  inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten Gewicht: 0.66 kg

www.schott-music.com

04.03.2021

Sterkel-Projekt des "Trio Fortepiano"

25.03.2021

Schlosskirche Rumpenheim

Video-Aufzeichnung für das Sterkel-Projekt

des „Trio Fortepiano“

Aufgezeichnet wurden:

1. Polonoise aus dem Trio op. 20 (StWV 173)

2. Trio op. 30, 1 (StWV 174/1) Exposition

3. Trio op. 34 (StWV 176) Andantino

4. Trio op. 32, 2 (StWV 175/2) Rondo

5. Moderation

Julia Huber, Barockvioline

Anja Enderle, Barockvioloncello

Miriam Altmann, Hammerflügel

Das Video wird demnächst auf der Homepage www.trio-fortepiano.de verlinkt sein. Eine CD-Aufnahme ist im Juni geplant.

01.01.2021

Neue CD mit Righini und Sterkel aus Mainz

Die CD enthält als Hauptwerk die Missa Solenne von Vincenzo Maria Righini (1756-1812) und in einer Fassung für Streichorchester das Quintett für zwei Violinen, zwei Bratschen und Violoncello in G-Dur von Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817). Beide Werke wurden unter der Leitung von Domkapellmeister Karsten Storck im Mainzer Dom aufgenommen.

Rondeau Production GmbH: Die CD wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 veröffentlicht. Im Moment ist ja der Fachhandel geschlossen und eine Veröffentlichung dieser wunderschönen CD würde nicht die gewünschte Öffentichkeit erreichen.

27.09.2020

Bad Königshofener Klavierquartett mit Sterkel und Beethoven

27.09.2020, 17.00 Uhr Schloss Bedheim

98630 Bedheim

 

K. und K. Klavierquartett Bad Königshofen

Johann Franz Xaver Sterkel, Klavierquartett op. 46

Ludwig van Beethoven, Klavierquartett op. 16

 

Das Konzert findet im Saal statt.

Eintritt frei.

Um Spenden wird gebeten!

 

 

23.09.2020

Zum 80. Wiegenfest von Joachim Fischer

19.09.2020

Orgel Plus -Die Nordheimer Orgel

16.07.2020

Mitgliederversammlung der J.F.X. Sterkel-Gesellschaft e.V. (Hotel "Wilder Mann" Aschaffenburg)

Auf Nischensuche: Künstler begeistern sich für Sterkel

Mitgliederversammlung der J.F.X. Sterkel-Gesellschaft e.V.

Nach längerer Vakanz ist der Vorstand der J. F. X. Sterkel-Gesellschaft e.V. wieder komplett. Auf der Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder Sylvia Ackermann zur stellv. Vorsitzenden.

Die Pianistin und Vorsitzende des Claviersalon Miltenberg beschäftigte sich in der Vergangenheit mehrfach mit den Werken des Komponisten Johann Franz Xaver Sterkel. Ihr Betätigungsfeld sieht sie vornehmlich im Bereich der historischen Aufführungspraxis seiner Werke.

Eine weitere entscheidende Weichenstellung in der Arbeit der Gesellschaft um das Wirken und Andenken des Komponisten Franz Xaver Sterkel erfolgte durch die Berufung eines Wissenschaftlichen Beirats. Der Vorsitzende Dr. Joachim Fischer begrüßte den Mainzer Historiker Dr. Franz Stephan Pelgen, den Cembalisten und passionierten Sammler historischer Tasteninstrumente auf Schloss Homburg am Main, Michael Günther, sowie die Musikjournalistin Christiane Franke.

In seiner Rückschau stellte Fischer fest, dass das Interesse an Sterkel spürbar zunehme. „Namhafte Künstler suchen die Nische und begeistern sich für Sterkels Klavierkompositionen, für seine Kammermusik, für sein Liedschaffen und seine Werke für Orchester.“ Um so wichtiger sei es, die Edition seiner Werke voranzutreiben, aber auch die Erforschung seines Lebens. „Hier ist noch viel zu entdecken!“

(cf)

28.06.2020

Mozartfest 2020: ‘Wege zu Beethoven’ am 28. Juni 2020 um 11h im Fürstensaal der Residenz mit Els Biesemans (Fortpiano) und Meret Lüthi (Violine) - abgesagt

Wege zu Beethoven

Programm

 

Muzio Clementi: Preludio alla Sterkel D-Dur (1787)


Johann Franz Xaver Sterkel: Sonate für Fortepiano und Violine A-Dur op. 33/3 (1792)


Muzio Clementi: Capriccio A-Dur op. 35/1 (1795)


Ludwig van Beethoven: Sonate für Fortepiano und Violine F-Dur op. 24 (1801) „Frühlingssonate“

Adagio für Mandoline oder Violine und Fortepiano Es-Dur WoO 43b (1796)


Carl Philipp Emanuel Bach: Fantasie für Fortepiano Es-Dur H 277 (1783)


Johann Franz Xaver Sterkel: Grande Sonate pour Piano Forte avec un Violon obligé in B-Dur op. 25 (1786)

 

Ausführende: Els Biesemans (Fortepiano) und Meret Lüthi (Violine)

13.06.2020

Mozartfest Würzburg - abgesagt

 

 

(Übernommen aus dem Programmheft des Würzburger Mozartfestes 2020)

 

Programm im Markgräfliches Opernhaus zu Bayreuth am 3. Mai 2020 (18 Uhr) und am 13. Juni 2020 (19 Uhr) beim Mozartfest in Würzburg:

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827):

Konzertarie „Ah perfido“ op. 65 (Prag 1795) für Sopran und Orchester; Text: Pietro Metastasio

Friedrich Witt (1770-1836):

Sinfonie A-Dur (um 1790): 1. Satz Adagio – Allegro vivace, 2. Satz: Menuetto Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):

Konzertarie "Vorrei spiegarvi" KV 418 (Wien 1783) für Sopran und Orchester

Pause

Friedrich Witt:

Sinfonie A-Dur: 3. Satz Andante, 4. Satz Allegretto

Franz Xaver Sterkel (1750-1817):

Ausschnitte aus seiner Oper "Il Farnace" (Neapel 1782)

 

Inga Balzer, Sopran

Pauline Rinvet, Sopran

Accademia di Monaco auf historischen Instrumenten

Joachim Tschiedel, Dirigent

 

03.05.2020

Markgräfliches Opernhaus zu Bayreuth - abgesagt

 

(Aus den Veranstaltungshinweisen von Bayreuth)

Konzert-Programm im Markgräflichen Opernhaus zu Bayreuth am 3. Mai 2020 (18 Uhr) und am 13. Juni 2020 beim Mozartfest in Würzburg:

Ludwig van Beethoven (1770-1827):

Konzertarie „Ah perfido“ op. 65 (Prag 1795) für Sopran und Orchester; Text: Pietro Metastasio 

 

Friedrich Witt (1770-1836):

Sinfonie A-Dur (um 1790): 1. Satz Adagio – Allegro vivace, 2. Satz: Menuetto Allegro

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):

Konzertarie "Vorrei spiegarvi" KV 418 (Wien 1783) für Sopran und Orchester

 

Pause

 

Friedrich Witt:

Sinfonie A-Dur: 3. Satz Andante, 4. Satz Allegretto

 

Franz Xaver Sterkel (1750-1817):

Ausschnitte aus seiner Oper "Il Farnace" (Neapel 1782)

 

Inga Balzer, Sopran

Pauline Rinvet, Sopran

Accademia di Monaco auf historischen Instrumenten

Joachim Tschiedel, Dirigent

01.04.2020

Einladung zu Mitgliederversammlung der Sterkel-Gesellschaft e.V. am 1. April 2020

 

 

 

Donnerstag, 20.02.2020

Betreff: Einladung zur Mitgliederversammlung 2020

Termin: Mittwoch, 1. April 2020, 19.00 Uhr in der Fischerstube des Hotels „Wilder Mann", Löherstrasse 51, 63739 Aschaffenburg

Sehr geehrter NN

Im Namen des Vorstands lade ich Sie sehr herzlich zur Mitgliederversammlung der J.F.X. Sterkel-Gesellschaft ein.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Mitgliederversammlung am 28. Juni 2019 für das Vereinsjahr 2018
  3. Totengedenken
  4. Jahresbericht der Vorsitzenden für das Vereinsjahr 2019
  5. Bericht des Schatzmeisters für das Vereinsjahr 2019
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung des Schatzmeisters
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Nachwahl des Vorstandes

10. Satzungsänderung: Beratung und Beschluss

11. Beitragsbemessung für das Kalenderjahr  2021

12. Sonstiges

Das Finanzamt hat eine Satzungsänderung angeregt. Bei dieser Gelegenheit wurden die Aufzählungszeichen vereinheitlicht (siehe Anlage). Ebenso liegt der Entwurf des Protokolls von der Mitgliederversammlung 2018 bei.

Ich hoffe und freue mich darauf, Sie zahlreich zur Jahreshauptversammlung begrüßen zu können!

Mit freundlichem Gruß

 

 

Weitere Informationen über:

info@sterkel-gesellschaft.org

 

 

01.04.2020

Einladung zu Mitgliederversammlung am 1. April 2020 (Verschoben auf 16.07.2020, 19 Uhr)

 

 

 

Donnerstag, 20.02.2020

Betreff: Einladung zur Mitgliederversammlung 2020

Termin: Mittwoch, 1. April 2020, 19.00 Uhr in der Fischerstube des Hotels „Wilder Mann", Löherstrasse 51, 63739 Aschaffenburg

Sehr geehrter NN

Im Namen des Vorstands lade ich Sie sehr herzlich zur Mitgliederversammlung der J.F.X. Sterkel-Gesellschaft ein.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Mitgliederversammlung am 28. Juni 2019 für das Vereinsjahr 2018
  3. Totengedenken
  4. Jahresbericht der Vorsitzenden für das Vereinsjahr 2019
  5. Bericht des Schatzmeisters für das Vereinsjahr 2019
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung des Schatzmeisters
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Nachwahl des Vorstandes

10. Satzungsänderung: Beratung und Beschluss

11. Beitragsbemessung für das Kalenderjahr  2021

12. Sonstiges

Das Finanzamt hat eine Satzungsänderung angeregt. Bei dieser Gelegenheit wurden die Aufzählungszeichen vereinheitlicht (siehe Anlage). Ebenso liegt der Entwurf des Protokolls von der Mitgliederversammlung 2018 bei.

Ich hoffe und freue mich darauf, Sie zahlreich zur Jahreshauptversammlung begrüßen zu können!

Mit freundlichem Gruß

 

 

Weitere Informationen über:

info@sterkel-gesellschaft.org

 

 

29.03.2020

Beethoven original - Kammerkonzert in der Abtei Brauweiler · Annette Wehnert & Sylvia Ackermann - abgesagt

07.03.2020

"Wege zu Beethoven" in der Städt. Musikschule Aschaffenburg

Städt. Musikschule Aschaffenburg

7. März 2020, 18 Uhr 

Wege zu Beethoven 

Ausführende: Els Biesemans (Hammerklavier)  und Meret Lüthi (Violine)

Programm

 Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)

Sonate für Pianoforte und Violine in B-Dzr, KV 454

*

Johann Franz Xaver Sterkel:

Sonate für Fortepiano und Violine A-Dur op. 33/3 (1792)

*

Muzio Clementi (1752-1832):

Toccata in B-Dur für Fortepiano

*
Ludwig van Beethoven (1770-1827):

Sonate für Fortepiano und Violine F-Dur op. 24 (1801)

„Frühlingssonate“

Pause

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Adagio für Mandoline oder Violine imd Fortepiano Es-Dur, WoO 43b

*

Carl Philipp Emanuel Bach:

Fantasie für Fortepiano Es-Dur H 277 (1783)

*

Johann Franz Xaver Sterkel: 

Grande Sonate pour Piano Forte avec un Violon obligé in B-Dur op. 25 (1786)


 


15.02.2020

"Die Zartheit des Veilchens" Liederabend in Kasselmit Akihiri Nagaki (Tenor) und Mariam Gyoletsyan (Klavier)

15.02.2020

Musik am Samstagabend - Kirche von Meyriez/Merlach(CH, Chemin de l'église 3 3280 Meyriez

 

"Wege zu Beethoven"

Meyriez/Merlach FR

15. Februar 2020                     Kirche Merlach 19:30H


Sonaten für Hammerklavier und Violine

Chemin de l'église 3, CH-3280 Meyriez

Meret Lüthi, Violine

Els Biesemans, Pianoforte

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)

Sonate für Pianoforte und Violine in B-Dur, KV 454

Largo-Allegro-Andante-Allegretto

Muzio Clementi (1752-1832)

Toccata in B-Dur, für Fortepiano

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Sonate für Fortepiano und Violine F-Dur op. 24 (1801) Frühlingssonate.

Allegro-Adagio molto espressivo- Scherzo: Allegro molto Rondo: Allegro ma non troppo

Pause

Ludwig van Beethoven

Adagio für Mandoline oder Violine und Fortepiano Es-Dur WoO 43b (1796)

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

Fantasie für Fortepiano Es-dur H 277 (1783) aus:

Sechs Clavier-Sonaten und freyen Fantasien nebst einigen Rondos fürs Fortepiano für Kenner und Liebhaber, Vierte Sammlung

Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817)

Grande Sonate pour Clavecin ou Piano Forte avec un Violon obligé op. 25 (1786)

Allegro cantabile-Cantabile-Allegro un poco vivace

08.02.2020

Konzert der Villa Musica in der Burgscheune von Stadecken-Elsheim "Beethoven in Bonn"

Weitere Konzerte mit dem gleichen Programm:

Fr 7.2., 18 Uhr - CongressForum Frankenthal
Sa 8.2., 19 Uhr – Burgscheune Stadecken-Elsheim
So 9.2., 17 Uhr – Schloss Engers Neuwied-Engers 
Der Mitschnitt des Konzerts wird am Mittwoch, 18.11.2020 ab 20:04 Uhr im SWR2 Abendkonzert gesendet und ist danach in der Mediathek verfügbar.
 
Dr. Stephan Pelgen überreicht Florian Birsak die Partitur des Klavierquartetts
in B-Dur von Johann Franz Xaver Sterkel /StWV 157)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Florian Birsak, Hammerflügel

Elisabeth Gebhardt, Violine

Maria Franz, Violoncello

 

Programm:

Beethoven: Klaviertrio Es-Dur, WoO 38,

Righini-Variationen, WoO 65, 

Klavierquartett D-Dur, WoO 36 Nr. 2.

Sterkel: Violinsonate D-Dur, op. 27,

Klaviertrio op. 32 Nr. 2 (1. Satz).

Mozart: Klavierquartett Es-Dur, KV 493.

23.01.2020

23. Januar 2020 – 20 Uhr Vor Ort 2 Hofkapelle Beethoven Orchester Bonn

23. Januar 2020 – 20 Uhr

Vor Ort 2 Hofkapelle Beethoven Orchester Bonn


Joseph Martin Kraus

Sinfonie c-Moll

+

Franz Xaver Sterkel

Konzert für Klavier und Orchester D-Dur

+

Antonio Rosetti

Sinfonie in D-Dur La Chasse

 

l

Beethoven Orchester Bonn

Yves Ytier (Dirigent und Konzertmeister), York Kronenberg (Hammerflügel, ein Nachbau eines Instrumentes von Greif/Wien um 1800)

Mit großer Freude und höchster Aufmerksamkeit lauschten auch die Vertreter der J.F.X. Sterkel-Gesellschaft (v.l. Karl Urlberger, Sylvia Ackermann, Dr. Joachim Fischer).

Influencer heißen sie heute, die Menschen, die durch ihr Verhalten andere zur Nachahmung anregen, die Communities entstehen lassen, Trends setzen. So etwas gibt es schon seit Urzeiten. Auch im 18.Jahrhundert. Vorbilder nannte man sie damals vielleicht. Oder Lehrer. Sie kursierten nicht auf winzigen Bildschirmen, sondern ihr Einfluss reiste per Postkutsche. Die Fluktuation an Notenmaterial quer durch Europa war erstaunlich. Joseph Haydn zum Beispiel, obwohl er jahrzehntelang nicht aus Schloss Esterházy bei Wien herausgekommen war, war in England eine Berühmtheit: Seine Sinfonien erklangen im großen Konzert, die Hausmusik-Bearbeitungen wurden in den Salons gespielt, die höheren Töchter versuchten sich an seinen Klaviersonaten. Auch der junge Beethoven in Bonn profitierte von den Europa bereisenden Musikalien. Er ließ sich begeistern von dem in Schweden arbeitenden Joseph Martin Kraus, von dem im Schwäbischen wirkenden Antonio Rosetti, war begierig darauf, seine pianistischen Kräfte mit Franz Xaver Sterkel zu messen – Klavier-Battles waren die große Mode … Die Komponisten dieses Konzerts waren die Stars seiner Zeit – was geschieht, wenn wir sie mit den Ohren Beethovens hören?

Spielstätte

La Redoute

53177 Bonn
Kurfürstenallee 1

 

 

 

10.01.2020

Greifenberger Werkstatt-Konzert

10.01.2020

Greifenberger Werkstatt-Konzert

Es erklangen:

von Georg Friedrich Wolf (1761-1814) und von Johann Wilhelm Häßler (1747-1822) Sonaten für 3 Hände, von Johann Friedrich von Dalberg (1760-1812) die Sonate für 5 Hände und das Duo in C aus den "Deux Duo pour deux Piano-Forte ou Clavecin et Piano-Forte op. 14" (StWV 217) von Johann Fanz Xaver Sterkel (1750-1817).

Ausführende: Prof. Christoph Hammer und Studierende

30.12.2019

Karl Urlberger feiert seinen 90. Geburtstag mit seinen Schlaraffenfreunden

15.12.2019

Sonntag, 15.12.2019 / 11:00 Uhr / Gesellschaftshaus Magdeburg Wahre Kunst ist eigensinnig... BTHVN 2020 - Auftakt

 

Sonntag, 15.12.2019 / 11:00 Uhr / Gesellschaftshaus Magdeburg

Wahre Kunst ist eigensinnig...

BTHVN 2020 - Auftakt

Beethoven (17.12.1770-26.3.1827) sagte einmal "Sich selbst darf man nicht für so göttlich halten, dass man seine eigenen Werke nicht gelegentlich verbessern könnte". Die Matinee wirft daher mit Liedern und Klavierwerken von Ludwig van Beethoven und seinen Lehrern und Wegbegleitern Christian Gottlob Neefe, Joseph Haydn, Johann Franz Xaver Sterkel, Franz Xaver Duschek Schlaglichter auf Werk und Leben der Ikone Beethoven. Ergänzt wird das Programm durch Impressionen aus seinem Leben, vorgetragen vom Magdeburger Moderator, Vorleser und Musiker Jesko Döring.

Unter dem Motto "Beethoven bei uns" finden anlässlich des 250. Jubiläums in 2020 und ab dem Auftaktwochenende um den Geburtstag des Komponisten herum (17.12.) landesweit Veranstaltungen zu Leben, Werk und Rezeption von Ludwig van Beethoven statt. (https://www.beethovenbeiuns.de)

Von Johann Franz Xaver Sterkel (1750) erklingen aus "Deux Duo [F, C] pour deux Piano-Forte ou pour Clavecin et Piano ... oeuvre XIVE" die Sonate in C und Barbara Steude singt das Lied Elise „Schön ist einer Rose jugendliche Knospe" (Text: Koller) mit besonderem Bezug zu Beethoven.

Preisinformationen

15,- € / erm. 12,- €

(Schüler bis 18 J. frei, kein Vorverkauf, nur Tageskasse; Reservierung möglich)

Ticketverkauf unter 0391 540 6777 und www.gesellschaftshaus-magdeburg.de sowie an den bekannten VVK-Stellen

Gesellschaftshaus am Klosterbergegarten
Schönebecker Straße 129
39104 Magdeburg

Tel. 0391 5 40 67 70
Fax 0391 5 40 67 72
gesellschaftshaus@gh.magdeburg.de

Barbara Steude

Von links: Michaela Hasselt | Cembalo und Hildegard Saretz | Hammerflügel
 

14.11.2019

Gesprächskonzert "Sterkel und seine Zeit" Orgelsaal der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen und in der Städt. Musikschule Aschaffenburg

Orgelsaal der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen

Donnerstag, 14.11.19, 20 Uhr

Main-Post

Silke Kurzai 17. November 2019,12:40 Uhr 

In Würzburg wurde er 1750 geboren, in Mainz, Aschaffenburg und Regensburg feierte er seine größten musikalischen Erfolge:  Die Rede ist von Johann Franz Xaver Sterkel, der zu den berühmtesten Komponisten seiner Zeit zählte, der von Beethoven bewundert wurde, dessen Werke sogar in Paris aufgeführt wurden. Und heute?

Selbst die Profis kannten ihn nicht

Brigitte Schmidt, die Stellvertretende Schulleiterin der Berufsfachschule Bad Königshofen, die zu einem Gesprächskonzert über Sterkel in den Orgelsaal eingeladen hatte, bekannte in ihrer Begrüßung freimütig, dass sie den Namen noch nie gehört hatte. Den meisten der Zuhörer im Saal erging es ähnlich. Doch das sollte sich schnell ändern. Werner Jaksch, langjähriger Dozent an der BFS für Musikgeschichte, stellte den Werdegang des einst so renommierten Musikers dem Publikum vor.  

In Würzburg studierte Johann Sterkel Theologie und arbeitete gleichzeitig als Organist am Stift Neumünster. Vom Mainzer Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal wurde er nach Mainz berufen, wo er als kurfürstlicher Kapellmeister wirkte. Er war so erfolgreich, dass man ihm sogar eine Italienreise finanzierte, wobei es in Neapel 1782 eine umjubelte Aufführung seiner einzigen Oper „Farnace“ gab.

Politische Verflechtungen

Wegen der politischen Unruhen im Zuge der französischen Revolution zog der gesamte Hofstaat von Mainz nach Aschaffenburg um, wo Sterkel dann unter Erzbischof Karl Theodor von Dalberg tätig war. All diese Stationen beleuchtete Jaksch in seinen Ausführungen, zeigte die politischen Verflechtungen der Epoche, schilderte die Art und Weise, wie das Leben des Komponisten immer auch von der Suche nach einem sicheren Arbeitsplatz  geprägt war, die ihn letztendlich nach Regensburg führte.

Als seine Arbeit dort endete, wollte er über seine Heimatstadt Würzburg nach Sachsen reisen. Mit im Gepäck seine große Messe in C-Dur, die er dem sächsischen König als Einstandsgeschenk überreichen wollte. Dazu aber kam es nicht mehr. Sterkel verstarb im Oktober 1817 in Würzburg. Die große Messe in C-Dur aber spielte schließlich bei seiner Wiederentdeckung noch eine Rolle. Bei seinen Recherchen im Pfarrarchiv Bad Königshofen, das mittlerweile voll digitalisiert ist, stieß Werner Jaksch auf dieses Werk und war von der Musik sehr beeindruckt. Viel zu schade, es im Archiv zu belassen, meinte er.

Musikalische Akzente

Das findet auch Joachim Fischer, der Präsident der Sterkel Gesellschaft Aschaffenburg, der extra wegen des Konzerts nach Bad Königshofen kam. Die Stadt ist heute sehr stolz auf den Komponisten, der zwar nicht dort geboren wurde, aber viele Jahre hier musikalisch seine Akzente setzte, sodass sie ihn gerne als einen der „ihren“ betrachtet.

Mit großem Interesse lauschten die Zuhörer den Ausführungen des Dozenten, der anschaulich und lebendig das Leben dieses Musikers in seinen verschiedenen Stationen vorstellte. Doch nicht nur die Theorie sollte den Abend bestimmen. Im Orgelsaal war der einst so berühmte Komponist auch akustisch zu vernehmen. Deshalb war aus Aschaffenburg nicht nur Joachim Fischer angereist. Mit dabei waren der Pianist Johannes Möller, der an der Wiesbadener Musikakademie unterrichtet, sowie Barbara Pöggeler, Geigenlehrerin an der Musikschule Aschaffenburg.

Gefällige Klänge

Dazu gesellte sich Michael Lörcher, der Klaviervirtuose der BFS. Zur Eröffnung spielten Michael Lörcher und Johannes Möller vierhändige Stücke für Klavier. Gleich bei den ersten Tönen spürten die Zuhörer: Das sind gefällige Klänge, beschwingt und heiter, die leicht ins Ohr gehen. Diesen Eindruck bestätigten auch die weiteren Werke des Abends. Es ist Musik, die gefällt und gefallen will.

Alle Werke Sterkels sind in Dur gehalten, fügte Jaksch hinzu, es gibt nicht ein Opus in Moll. Das entspricht genau der Stimmung der Rokokozeit im ausgehenden 18. Jahrhundert. Ein paar Jahre später hatte sich der Musikgeschmack unter dem Eindruck der dramatischen politischen Ereignisse geändert. Sterkels Musik war nicht mehr gefragt. Vielleicht erlebt der Würzburger Komponist, der sich gerne bayerisch nennen wollte, ja heute wieder eine Renaissance.  An klangvollen heiteren Tönen, die die Stimmung erhellen, kann man sich auch in unseren Zeiten erfreuen.

 

Konzertsaal der Sädt. Musikschule in Aschaffenburg

Sonntag, 17.11.2019, 11 Uhr

Gesprächskonzert mit Dr. Werner Jaksch (Bad Königshofen) Moderation, Michael Lörcher und Johannes Möller (Klavier) und Barbara Pöggeler (Violine) 

Seine 1. Frage an das Publikum war hier in Aschaffenburg eine eher rhetorische. Deshalb hat sie Dr. Werner Jaksch auch in diesem Sinne gestellt: „Wer hat schon etwas von Sterkel gehört?“ Fast alle Zuhörer im Konzertsaal der Städt. Musikschule hatten von Sterkel schon etwas gehört. Dr. Jaksch, Musikwissenschaftler aus Bad Königshofen, zeichnete die Lebenszeit Sterkels in einem gesellschaftspolitisch-historischen Vortrag nach. Seine vom neuen Dienstherrn Karl Friedrich von Erthal finanzierte Italienreise mit seinem Halbbruder Franz, die in der glanzvollen Aufführung seiner einzigen Oper „Il Farnace“ im Jahr 1782 am Opernhaus San Carlo in Neapel ihren Höhepunkt hatte, begründete seine guten Beziehungen zum Kaiserhaus in Wien. Bei der Kaiserkrönung 1792 in Frankfurt machte die Kaiserin Maria Theresa, die ihm als Zehnjährige in Neapel am Klavier vorgespielt hatte, einen Abstecher nach Mainz, um Sterkel zu sprechen, um ihn nach Wien einzuladen und um ihm eine äußerst kostbare Tabatiere überreichen zu lassen.
Wenig später war in Mainz „Schluss mit lustig“. Der Mainzer Hof übersiedelte nach Aschaffenburg in die Sommerresidenz und Sterkel zog sich in seine Vaterstadt Würzburg zurück. Dort schrieb er u.a seine fünf Messen, die erste in D-Dur widmete er Kaiser Franz II. Nach Regensburg eilte Sterkel seinem neuen Dienstherrn Carl von Dalberg voraus. Dort wie später wieder auch in Aschaffenburg widmete er sich dem Aufbau des Musiklebens und dem Gesangsunterricht. In Aschaffenburg dirigierte er am neuen Theater und unterstützte die Gründung der Musikschule.
Nach dem Vortrag boten Michael Lörcher, Dozent an der Fachschule für Musik in Bad Königshofen, die Geigerin und Musiklehrerin an der Städt. Musikschule Barbara Pöggeler und Johannes Möller, Dozent an der Wiesbadener Musikakademie, ein buntes Programm. Am Klavier zu vier Händen waren die „Six pièces pour piano forte à quatre mains“ zu hören, sehr beliebt und bei mehreren Verlagen publiziert. Dann spielte Michael Lörcher sehr beindruckend die Sonate op. 39,1 und Barbara Pöggeler und Johannes Möller brillierten einfühlsam und virtuos mit der großen Violinsonate op. 25. Begeisterter Applaus, ganz sicher hätten dieses Programm und diese Künstler einen etwas zahlreicheren Besuch verdient.
Joachim Fischer
Sterkel-Gesellschaft e.V.

12.11.2019

Ein Briefsiegel von Sterkel ?

Johann Franz Xaver Sterkels Familie

Vater: Johannes Adam Stärckel (1708-1752)[1]

1. Ehe: M. Dorothea Hock (26.09.1740) († 8.12.1748)

Kinder:

* 4.2.1743     Maria Anna Martha,

* 3.2.1746     Johannes Michael,

* 2.11.1748   Anna Susanna Franziska († 3.11.1748)

 2. Ehe: Susanna Franziska Bruch, Hochzeit am 15.04.1749

* 3.12.1750   Johannes Franziskus Xaverius Sterkel († 12.10.1817[2] in Würzburg[3]).

Vater Johannes Adam Stärckel stirbt am 31.8.1752 im Alter von 44 Jahren.

Susanna Franziska Sterkel, geb. Bruch heiratet in 2. Ehe am 22.1.1753 Martin Lehrider

* 19.10.1753 Franziskus (Franz/Fritz/Friederich) Lehritter, gemeinsame Italienreise von 1779 bis 1781. Konzertmeister am Würzburger Hof (Vizekonzertmeister Friedrich Lehritter mitbegründetet ab 1786[4] regelmäßig stattfindende „Winterkonzerte“[5]. Friedrich Lehritter, der ab etwa 1785 mit Unternehmergeist Verbindungen vom Hoforchester zu bürgerlichen Konzertveranstaltern knüpft[6]. 1786 Konzertmeister als „tüchtiger, einsichtsvoller und feuriger Anführer auf der Violine[7]“ (Eitner[8]). 1807 Pensionierung als Konzertmeister und Übernahme in den Dienst eines Brandassekuranz-Kommissärs, endgültig in den Ruhestand versetzt 1829[9]. Sein Sohn Hermann Lehritter, geb. 1799, läßt schon früh von sich als Pianist hören[10]. Sterkel widmet ihm sechs „Variations [C] pour le Piano-Forte sur un air favorite Das Geheimnis von Schiller[11]. Er schreibt sich am 26.09.1815 in der Akademie der bildenden Künste zu München für das Studienfach „Baukunst“ ein[12].

* 1759            in Würzburg. Melchior Lehritter ist Adressat des Sterkel-Brief vom 6.1.1815 aus Aschaffenburg (an Melchior Lehritter in der Buchdruckerei Zabern in Mainz), in dem er erstmalig erwähnt wird, darin ist auch die Rede vom kranken Bruder Fritz. Melchiors Tod (Buchdrucker, 80 Jahre alt) am 5.11.1839 in Mainz wird einen Tag später von zwei Nachbarn angezeigt und vom Bürgermeister Metz bestätigt[13].

* 25.2.1762   Maria Anna Lehritter, Altistin am Mainzer Hof ab 1784, heiratet am 23. Juli 1788 den Kapellmeisters Vincenzo Righini[14] und [15], (ab 1793 Kapellmeister in Berlin), * 7. 8.1788 1. Sohn, Sterkel Taufpate[16], † 1794 in Berlin[17]. Weitere Informationen zu Righini[18]. Bild von Righini[19].


[1] Dr. Augustin Scharnagl: Johann Franz Xaver Sterkel – Ein Beitrag zur Musikgeschichte Mainfrankens, Konrad Triltsch Verlag Würzburg, 1943. S. 2-3.

[2] Ebenda S. 96 (Stadtarchiv Würzburg: Nachlaß Ziegler Nr. 67

[3] Bruderhof 6. https://wuerzburgwiki.de/wiki/Franz_Xaver_Sterkel

[4] Klaus Stahmer: Musiker spielen nicht allein zur Ergötzlichkeit ..., in: 15 Jahrhunderte Würzburg, hrsg. v. Heinz Otremba,

[5] Klaus Hinrich Stahmer, a.a.O., S. 106-109 und 123

[6] Klaus Hinrich Stahmer: Musik in der Residenz. Würzburger Hofmusik, Stürtz-Verlag, Würzburg 1983, S. 106-108

[7] Ernst Ludwig Gerber: Lexicon der Tonkünstler, Bd. 1, Breitkopf, Leipzig, 1790. Sp. 794. Cammermusicus des Bischofs von Würzburg

[8] Robert Eitner: Quellenlexikon, Bd. 6, Breitkopf, Leipzig, 1902. S. 119: die 1. Stelle bei der Violine, die damals zugleich das Dirigentenamt einschloss (Gerber1).

[9] Dr. Augustin Scharnagl: Johann Franz Xaver Sterkel, ebenda S. 89

[10] Fränkisch-Würzburgische Chronik, No. XXVI vom 30.6.1810: Concert des Großherzoglich Frankfurtischen Hofmusikdirektors und Kapellmeisters Sterkel am 10.6.1810 im Theaterhaus: ... Im zweyten Theile spielte Herrmann Lehritter, eilfjähriger Sohn des Hrn. Brandassekuranz_Commissärs Lehritter dahier, Variationen auf dem Pianoforte von der Composition seines Oncles des Hrn. Kapellmeisters, welche ihm derselbe dediciert, und bey Härtel und Breitkopg in Leipzig hat stechen lasse. Derselbe bewies in seinem Spiele ein ausgezeichnetes Musiktalent, durch Fertigkeit und Präzision im Ausdrucke, und berechtigt zur Hoffnung, daß er bey anhaltendem Fleiße auf diesem Instrumente auch höhere Stufen der Kunstkultur zu erreichen fähig sey. Das Publikum lohnte den jungen Künstler mit verdientem Beyfalle.

[11] Variations [C] pour le Piano-Forte sur un air favorite „Das Geheimnis von Schiller“ (au 15me cahier des airs allemands) dédiée à son cher neveu Herrmann Lehritter, Breitkopf und Härtel, Leipzig, No. 1261 (1809) (D-MS Univ. Mus. 2/138(2)11) [S 6018] (AmZ April 1809, S. 464), StWV 230.

[12] 1841 Matrikelbuch der Akademie der bildenden Künste, München, 1841, Nr. 342 Hermann Lehritter, Würzburg, 16 Jahre, Baukunst, 1815 Sept. 26.

[13] Sterbeurkunde Melchior Lehritter, gest. 1839, STR MZ 963/1839.

[14] Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe. Digitale Edition, http://weber-gesamtausgabe.de/A001577 (Version 3.2.1 vom 8. Januar 2018). 1787–1792 war er [Righini] Hofkapellmeister in Mainz, heiratete dort am 23. Juli 1788 die Sängerin Maria Anna Lehritter (geb. 1762, in Mainz angestellt seit 1784, Halbschwester von Franz Xaver Sterkel). Nach dem Tode von Maria Anna im Januar 1794 (siehe: RIGHINI, Vincenzo di Christoph Henzel - Dizionario Biografico degli Italiani - Volume 87 (2016)) heiratet er kurz danach die Sängerin Henriette Kneisel; die Ehe wurde 1800 geschieden.

[15] Robert Eitner: Quellenlexikon, Bd. 8, Breitkopf, Leipzig, 1902. S. 235 ff. Righini, Vincenze, geb. 22. Jan. 1756 zu Bologna, gest. 19. Aug. 1812 ebd.

[16] Dr. Augustin Scharnagl: Johann Franz Xaver Sterkel – Ein Beitrag zur Musikgeschichte Mainfrankens, Konrad Triltsch Verlag Würzburg, 1943. Anmerkung 7, S. 86.

[17] RIGHINI, Vincenzo di Christoph Henzel - Dizionario Biografico degli Italiani - Volume 87 (2016): Nach dem Tode von Maria Anna im Januar 1794 heiratet er kurz danach die Sängerin Henriette Kneisel; die Ehe wurde 1800 geschieden.

[18] Biographische Informationen zu Righini aus der WeGA (https://weber-gesamtausgabe.de/de/A001577.html)

Schüler von Padre Martini (Komposition) und A. Bernacchi (Gesang).

    Als Sänger bezeugt u. a. in Florenz (1769), Rom (1770), Prag (unter Impresario Giuseppe Bustelli, für den er auch Opern komponierte).

    Ab 1777 in Wien als Gesangslehrer und Komponist ansässig, zu seinen Schülerinnen zählten u. a. Maria Theresia Paradis, Josepha Weber/Hofer und Genovefa Brenner/von Weber (1785 deren Trauzeuge), vertrat 1787 Salieri als Hofkapellmeister (während dessen Paris-Aufenthalt).

    1787–1792 war er Hofkapellmeister in Mainz, heiratete dort am 23. Juli 1788 die Sängerin Maria Anna Lehritter (geb. 1762, in Mainz angestellt seit 1784, Halbschwester von Franz Xaver Sterkel).

    1793 als Hofkapellmeister in Berlin engagiert, vorrangig als musikalischer Leiter von Aufführungen der italienischen Hofoper sowie (bis 1798) der Opera-buffa-Truppe tätig (nach der Umstrukturierung der Hoftheater 1811 nur noch selten eingesetzt).

    1794 heiratete er die Sängerin Henriette Kneisel; die Ehe wurde 1800 geschieden. Sein negatives Votum bezüglich der Silvana (Silvana ist Webers fünfte Oper). führte 1811 dazu, dass das Werk zunächst zurückgestellt wurde, erst 1812 nach Proben unter Webers eigener Leitung kam es zur Erstaufführung in Berlin.

[19] Bildnis des Vincenzo Righini, Bollinger, Friedrich Wilhelm - faktischer Entstehungsort: Berlin - 1803 - Coburg, Kunstsammlungen der Veste Coburg, Inv.-Nr. V,408,54 Kunstsammlungen der Veste Coburg; Bilddatei: cov-408-54; Aufn.-Datum: 2010

@font-face { font-family: "Cambria Math"; }@font-face { font-family: Calibri; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Calibri", sans-serif; }p.MsoFootnoteText, li.MsoFootnoteText, div.MsoFootnoteText { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 10pt; font-family: "Calibri", sans-serif; }span.MsoFootnoteReference { vertical-align: super; }span.FunotentextZchn { }.MsoChpDefault { font-family: "Calibri", sans-serif; }div.WordSection1 { }Der Vater von Johann Franz Xaver Sterkel war Johannes Adam Stärckel (1708-1752). Er Wat Bediensteter des Rates der Stadt Würzburg (Servus forensis oder Famulus fori Herbipolensis). Er vermählte sich in 2. Ehe (15. April 1749) mit der Susanna Franziska Bruch, Tochter des Heinrich Bruch, ehemaligen Corporals in Sächsisch-Zeitz'schen Diensten.

03.11.2019

„Eines der schönsten „Clavier-Instrumente“ aus Mozarts Zeit“

Sonntag, 3. November 2019, 17.00 Uhr
Schloss Homburg am Main (Markt Triefenstein)

„Eines der schönsten „Clavier-Instrumente“ aus Mozarts Zeit“


Michael Günther
spielt Fantasien und Sonaten
von Wolfgang Amadé Mozart, Carl Philipp Emanuel Bach und Franz Xaver Sterkel


Vor einem Jahr gelangte ein sehr bedeutender Hammerflügel in die Sammlung in Schloss Homburg. Er wurde von Ferdinand Hofmann, dem führenden „Clavier-Instrumentenmacher“ in Wien um das Jahr 1785 für eine ebenso alte, wie angesehene italienische Adelsfamilie in der Toscana gefertigt, die das Instrument in die Hand eines Spielers und Sammlers geben wollte. Unter Kennern war das außergewöhnlich gut erhaltene Instrument, das die Werknummer 9 seines Erbauers trägt, bisher unbekannt. Seine Bedeutung mag man darin erkennen, dass Hofmanns Instrument mit der Werknummer 10 der ganze Stolz der Instrumentensammlung des Metropolitan Museums New York ist und dort zum Thema Klavierbau in Wien zur Mozarts Zeit ausgestellt ist.
Das Instrument wurde äußerst behutsam und sorgfältig von dem Salzburger Restaurator Werner Fuchs gerichtet, die Oberfläche von der Restauratorin Isolde Zipperer in Darmstadt aufpoliert.
Das wundervoll klingende Instrument, das man als die Krönung der Homburger Sammlung ansehen kann, wird erstmals der Öffentlichkeit mit Fantasien und Sonaten von Wolfgang Amadé Mozart vorgestellt. Dies soll der Auftakt zu einem „Mozart-Zyklus“ sein. Zudem stellen weitere um 1780 komponierte Werke von Carl Philipp Emanuel Bach und des in Würzburg geborenen Franz Xaver Sterkel die Klangmöglichkeiten dieses kosbaren Instruments dar.



Kartenreservierung zu 15 Euro sind möglich
per e-mail: info@clavier-am-main.de
oder telefonisch:  0 93 95 / 99 78 11

Weitere Informationen zu unseren Konzerten, Ausstellungen und über die Instrumente der Sammlung Michael Günther finden Sie auf unserer Internetseite:
www.clavier-am-main.de

__________________________
Clavier am Main
Schlossplatz 3
97855 Triefenstein/Homburg
Tel.: 0 93 95 / 99 78 11
info@clavier-am-main.de
www.clavier-am-main.de

30.10.2019

Sterkel in BR Klassik

25.10.2019

Vokale und instrumentale Kammermusik von Mainzer Hofmusikern

Freitag, 25.10.2019, 19:30 Uhr

Vokale und instrumentale Kammermusik von Mainzer Hofmusikern: Johann Franz Xaver Sterkel, Georg Anton Kreusser, Franz Anton Pfeiffer, Vincenzo Righini und Ernst Schick.

Festsaal im Erthaler Hof

Schillerstr. 44

55116 Mainz

Programmfolge 25.10.2019:

Franz Xaver Sterkel, Grande Sonate für Klavier D-dur 1. Satz

Wolfgang A. Mozart, Don Giovanni, Arie der Zerlina "Batti, batti il mio Masetto"

Georg Anton Kreusser, Quartett für Flöte, Violine, Viola und Violoncello Nr. 6

Carl David Stegmann, Heinrich der Löwe, Arie des alten Sklaven "Bald faßt der kleine Hügel"

Wolfgang A. Mozart, Le Nozze di Figaro, Arie der Susanna "Deh vieni non tadar"

Ernst Schick, Violinkonzert Nr. 3 D-dur

***

Christoph Willibald Gluck, Alceste, Arie der Alceste "Divinités du Styx"

Franz Anton Pfeiffer, Quartett für Fagott, Violine, Viola und Violoncello C-dur

Wolfgang A. Mozart, Le Nozze di Figaro, Arie der Gräfin "Porgi amor"

Vincenzo Righini, Flötenkonzert G-dur 2. Satz

Wolfgang A. Mozart, Don Giovanni, Arie des Don Giovanni "Deh vieni alla finestra"

Wolfgang A. Mozart, Don Giovanni, Arie der Donna Anna "Or sai chi l'onore"

Ignaz Beecke, Streichquartett Nr. 13 g-moll

________________________________________________

Ausführende:

Mitglieder des Orchesters des Staatstheaters Mainz:

Michael Katev, Konzertmeister

Wolfgang Härtel, Violine

Martin Eutebach, Violine

Leonie Hartmann, Viola

Traudl Hermann, Violoncello a.G.

Therese Geisler, Flöte

Erik Meßmer, Fagott

Gesangsstudierende der Hochschule für Musik Mainz (Klassen Thomas Dewald, Andreas Karasiak):

Soomin Yu, Sopran

Saem You, Sopran

Younjin Ko, Bariton

Friedrich Karl Joseph von Erthal und das Mainzer Musikleben im späten 18. Jahrhundert

2019 jährt sich der Geburtstag von Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal zum 300. Mal. Dies nehmen die Abteilung Musikwissenschaft des IKM (Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte zum Anlass, die musikalischen Aktivitäten unter Erthal in den Mittelpunkt einer Tagung mit drei begleitenden Konzerten zu stellen.

In enger inhaltlicher Verbindung zur Tagung stehen drei Konzerte mit Musik aus dem Kontext von Erthal und der Mainzer Hofkapelle.

Samstag, 16.11.2019, 18:00

Opern-Arien von Mozart und seinen Zeitgenossen, die bei von Erthal veranstalteten Akademien zur Aufführung kamen.

 

Veranstaltungsort

Alle Mainzer, die sich für die Geschichte der Stadt in älterer Zeit interessieren, sind herzlich zu den Veranstaltungen eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Festsaal im Erthaler Hof, Schillerstraße 44, 55116 Mainz

 

22.10.2019

Goethe- und Schiller-Archiv zu Weimar

Namen wie Crescentini1 und Gayl & Hedler2 versprechen einen hochinteressanten Inhalt, doch der Sterkel-Brief mit der Signatur „Goethe Sign. GSA 33/690“ ist nur in diesen Teilen als Fragment erhalten. So bleiben derzeit das Datum des Briefes, der Empfänger und auch der Ort der Entstehung im Dunkeln.

1Girolamo Crescentini (1762-1846) war ein berühmter italienischer Kastrat, Opernsänger (Sopran), Gesangspädagoge und Komponist. (Wikipedia)

2Die Firma Gayl & Hedler war bestrebt, den Musikfreunden „auf das schnellste […] die neuen Werke Deutschlands und Frankreichs zu verschaffen“, Zitat aus: Firmencircular vom 31.03.1803 (Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Musikverlag C. F. Peters, innerhalb Nr. 1052), in: Axel Beer: Notendruck an Rhein und Main im 18. und 19. Jahrhundert, Forum Musikbibliothek, Jahrgang 33, Heft 3. 2012.

08.10.2019

Sterkel aus dem Schallarchiv des Bayerischen Rundfunks

In der Anlage erhalten Sie Kopien der gewünschten BR-Produktionen von Xaver Sterkel (1750-1817)

auf einem USB-Tonträger.

 

1. Divertimento für Klavier (Divertissement oeuvre 48) (StWV 228)

Martin Galling, Klavier, 22.3.1965

 

2. II Farnace. Dramma per Musica (StWV 1)

Johann Franz Xaver Sterke! (1750 1817)

II Farnace. Dramma per Musica                                                01:21:34 (01:19:05)

Sprache italienisch

Musiktheater - II Farnace

Ausführende:

Kristóf Réka (Sopran)= Farnace

Rinvet Pauline (Sopran) = Tamiri

Jonas Wuermeling (Tenor)= Atridate

Kathrin Zukowski (Sopran)= Selinda

Elena Harsanyi (Sopran) = Pompeo

Florence Losseu (Mezzosopran) = Aquilio

Accademia di Monaco, Leitung: Joachim Tschiedel

Live mit Beifall, Stadttheater Aschaffenburg, Eigenproduktion, 02.11.2017 - 05.11.2017

 

(101}    1. Akt: Intro (Gemurmel)                                                             00:56

(102)    Sinfonia. Allegro                                                                       03:51

(103)    Improvisation über "Io son Farnace ancora'' (Farnace)                       01:21

(104)    Oh, Dio! Sposo adorato. Rezitativ accompagnato (Tamiri, Farnace)     00:54

(105)    Nume del Ciel pietoso. Arie (Tamiri, Farnace)                                 01:52

(106)    lmprovisation über "Mora Farnace" (Pompeo, Aquilio, Atridate)         00:48

(107)    Al folgorar di queata. Arie (Atridate)                                             02:57

(108)    Combattimento                                                                          01:18

(109)    Improvisation über "lo son Selinda” (Selinda)                                 01:19

(110)    Vedro cambiate. Arie (Aquilio)                                                    02:18

(111)    Figlio, non-v'e piü scampo. Rezitativ accompagnato (Tamiri)             04:52

(112)    Eisakkorde 1 (Atridate, Tamiri, Pompeo)                                        01:20

(113)    lnfelice sventurata. Arie (Tamiri)                                                  05:28

(114)    Improvisation als Litanei (Pompeo)                                               00:51

(115)    Chi da Vilta. Arie (Pompeo)                                                         02:18

(116)    Improvisation über "A me, Germano, a me lascia" (Selinda)              00:45

(117)    A di lete. in   su le sponde. Arie (Farnace)                                       04:14

(118)    Improvisation über "Aquilio" (Sellnda)                                          00:40

(119)    Lieta sorte, il Ciel sereno. Arie (Selinda)                                        02:20

(120)    Recitativ accompagnato (Tamiri, Farnace)                                      02:10

(121)    Finale 1. Akt (Tamiri / Farnace)                                                   03:23

(122)    2. Akt: lmpro                                                                            00:38

(123)    Non chiedo all' amante. Arie (Selinda)                                           02:23

(124)    Barbara condizioni! Repetizione (Aquilio)                                      00:33

(125)    Chi d'un amor tiranno. Arie(Aquilio)                                              02:19

(126)    Eisakkorde 2 (Atridate , Tamiri)                                                   00:59

(127)    Vorrei svenarti, ingrata. Arie (Atridate}                                          02:12

(128)    "Dite, ehe feci mai" (Accompagnato Tamiri)                                   01:30

(129)    Priva del caro figlio. Arie (Tamiri)                                                03:29

(130)    Fanciullo. Repitizione (Tamiri)                                                    00:17

(131)    Tremi al valor Romano. Arie (Pompeo)                                          01:26

(132)    Combattimento                                                                          01:08

(133)    Wohlige Akkorde (Atridate, Farnace, Pompeo, Tamiri)                     01:16

(134)    La mia morte, o mio Tesoro. Arie (Farnace)                                     04:33

(135)    Leuchtturm Motiv                                                                      00:41

(136)    Perfidi. Terzett (Tamiri, Farnace, Atridate)                                      04:31

(137)    Scena ultima                                                                             07:27

 

3. Sonate für Violine und Klavier B-Dur op. 4 Nr. 1 (StWV 189/1)

Das Mannheimer Kammerduo: Hanno Haag, Violine und Anneliese Schlicker, Klavier

Mannheim (privat) 2.2.1971

 

4. Quintett G-Dur. Quintette [G] pour deux violons, deux, tailles et violoncelle (StWV 156)

a)     Allegro

b)     Andante  

c)     Presto

Kammerorchester Werneck, Leitung: Ulf Klausenitzer

Markgrafenkirche, 24.09.1992 (Konzertmitschnitt)

 

5. Konzert für Klavier und Orchester D-Dur, op. 26 Nr.1 (StWV 149)

a)     Allegro

b)     Adagio

c)     Rondo/Presto

Karl Leonhardt, Klavier und das Kammerorchester der Würzburger Musikfreunde, Leitung: Heiner Nickles. Studioproduktion, Würzburger, Pädagogische Hochschule, 17.10.1962.

 

6. Sonate für Klavier C-Dur, op. 36 (StWV 223)

a)     Allegro con brio

b)     Romanze (Larghetto)

c)     Rondo /Allegro

Alexander Kaul, Klavier, Studio 1, 29.7.1964

 

7. Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur, op. 20

a)     Allegro con spirito

b)     Andante

c)     Rondeau / Allegro

Alexander Kaul, Klavier, Kammerorchester der Nürnberger Symphoniker, Leitung: Erich Kloß

MSH gr, 28.7.1965

 

8. Fünf Stücke für Klavier zu vier Händen (aus: Six pièces [C, A, F, G, Es, B] pour piano forte à quatre mains) (StWV 211)

a)     Allegro

b)     Polonaise

c)     Allegretto

d)     Presto

e)     Romanze

Erich und Barbara Appel, Klavier, MSH Kl. 3.2.1969

 

9. Aus: 6 chansons italiennes

a)     Il bacio „Sul margine del rio“ (B-Dur) (StWV 19/2)

b)     In questa omba oscura (StWV 35)

c)     Il dolore „Pupille tenere del caro bene“ (a-moll) (StWV 19/4)

Sylvia Schmidt (Sopran und Helmut Schultes (Klavier),

Nürnberg, Studio Franken, 23.01.1953

 

10. aus: 12 Lieder f Sopran und Klavier

a)     Feenland „Mit Rosen umgeben der sterblichen Leben“ (StWV 56/4)

b)     An den Abendstern „Wie ruhig blinkt aus wolkenloser Ferne“

c)     Die Vollendung „Wenn ich einst das Ziel errungen habe“

Sylvia Schmidt (Sopran und Helmut Schultes (Klavier), Nürnberg, Studio Franken, 23.01.1953

 

11. Grande Sonate C-Dur für Hammerflügel, op.36 (StWV 223)

a)     Allegro con brio

b)     Romanze (Larghetto)

c)     Rondo /Allegro

Christoph Hammer (Hammerflügel), Eigenproduktion,

München, Nationalmuseum, 30.08.2000

 

12. Zwei Lieder

a)     „Sennuccio! i‘vo che sappi, in qual maniera terattato sono“. Sonetto di Petrarca, Canzoniere Nr. 112) (StWV 31) (Sterkel)

b)     Piú volte già del sembiante umano (Nr. 170) von Johann Friedrich Reichardt (1752-1814)

Festival „Klang und Raum“ 2004, Liedermatinee „Bilder einer modernen Seele“

Martin Bruns, Bariton und Christoph Hammer, Hammerflügel)

Eigenproduktion, Kloster Irsee, Festsaal, 28.08.2004

03.10.2019

Dr. Pelgen entdeckt im Stadtarchiv von Halle zwei bisher unbekannte Lieder

Dr. Franz Stephan Pelgen (Nierstein) entdeckt im Stadtarchiv Halle/Saale in der Handschrift N° 69, von einem gewissen Chr. Scholz kurz nach 1800 als Stammbuch angelegt und seinen Freunden gewidmet, zwei bisher unbekannte Lieder von Sterkel:


1.) Seelen voll Liebe blickt sie umher ...


2.) Liebenden verschwindet der Ernst …


In Sibelius erfasst im Oktober 2019 (jf)

23.09.2019

Eine bislang unbekannte Sinfonie! aus dem Diözesanarchiv Fünfkirchen (Pécs, Ungarn)

17.09.2019

Ausklang von Kurmainz – Das Mainzer Musikleben unter Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal (1719 1802)

Ausklang von Kurmainz

Das Mainzer Musikleben unter Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal (1719 –1802)

Vernissage am Dienstag, den 17. September 2019, 18.15 Uhr, in der Martinus Bibliothek

Ausstellung in der Martinus-Bibliothek

Mittwoch, 18.Sep. 2019 –Freitag, 14. Feb. 2020

–Eintritt frei –

Eine Ausstellung von Studierenden des Studiengangs Musikwissenschaft der Universität Mainz unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Pietschmann

Unter der Schirmherrschaft von Bischof Peter Kohlgraf

Weitere Termine begleitend zur Ausstellung im Festsaal des Erthaler Hofs:

14.09., 10.00 Uhr

Tagung: Friedrich Karl Joseph von Erthal und das Mainzer Musikleben im späten 18. Jahrhundert

14.09., 18.00 Uhr

Konzert: Harmoniemusiken von Vincenzo Righini und Franz Heinrich Ehrenfried

25.10., 19.30 Uhr

Konzert: Vokale und instrumentale Kammermusik von Mainzer Hofmusikern

16.11., 18.00 Uhr

Konzert: Musik der Akademien von Kurfürst Erthal

17.09.2019

Martinus- Bibliothek in Mainz: Vernissage mit Vortrag von Prof. Dr. Klaus Pietschmann: „Routine, Neubeginn, Kanonendonner.

Vernissage mit Vortrag von Prof. Dr. Klaus Pietschmann: „Routine, Neubeginn, Kanonendonner: Zur Mainzer Musikkultur im ausgehenden 18. Jahrhundert“ und Mainzer Liedkompositionen der Erthal-Zeit (Sylva Bouchard-Beier, Mezzosopran, Stephan Münch, Klavier) in der Martinus-Bibliothek. Anhand von Tafeln und Exponaten wird die Fülle musikalischer Handlungsräume dargestellt, die sich unter der Regentschaft Erthals entfaltete. Erarbeitet wurde die Ausstellung von Studierenden der Musikwissenschaft der Johannes- Gutenberg-Universität. Ausstellung:18.09.2019 - 14.02.2020. Öffnung: Montag - Freitag 9.00 bis 12.30 und 13.30 bis 18.00 Uhr.
Von Johann Franz Xaver Sterkel erklangen die Lieder: Das  Lied vom Schmetterling „Liebes, leichtes luft‘ges Ding“,
Poesie: Johann Gottfried Herder (1744 - 1803), die Biene „Als Amor in den goldnen Zeiten“, Poesie: Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) und das Abendlied „Und wenn sich einst die Seele schließt“ (Poesie: Herder) aus der 3.
Sammlung (StWV 54/3/4/7), dazu Lieder von Vincenzo Righini und von Johann Friedrich Hugo von Dalberg.

16.09.2019

Rückblende 1975: Das Kammerorchester Merck produziert 1975 drei LPs „300 Jahre Musik in Darmstadt“.

Das Kammerorchester Merck produziert 1975 drei LPs „300 Jahre Musik in Darmstadt“. Auf LP Nr. 2 Sterkels Klavierkonzert in D-Dur, Nr. 2, op. 26,1 (StWV 149). Solist: Christoph Lieske, Dirigent: Peter W. Lücker

 

14.09.2019

Friedrich Karl Joseph von Erthal und das Mainzer Musikleben im späten 18. Jahrhundert - Tagung & Konzert am 14.9.2019

Friedrich Karl Joseph von Erthal und das Mainzer Musikleben im späten 18. Jahrhundert

Tagung & Konzert am 14.9.2019

Festsaal im Erthaler Hof
Schillerstraße 44
55116 Mainz
 
Alle Mainzer, die sich für die Geschichte der Stadt in älterer Zeit interessieren, sind herzlich zu den Veranstaltungen eingeladen. Der Eintritt ist frei.
 
Konzerte
Samstag, 14.9.2019, 18:00
Harmoniemusiken von Vincenzo Righini und Franz Heinrich Ehrenfried

Freitag, 25.10.2019, 19:30
Vokale und instrumentale Kammermusik von Mainzer Hofmusikern: Franz Xaver Sterkel, Georg Anton Kreusser, Franz Anton Pfeiffer, Vincenzo Righini und Ernst Schick

Samstag, 16.11.2019, 18:00
Opern-Arien von Mozart und seinen Zeitgenossen, die bei von Erthal veranstalteten Akademien zur Aufführung kamen.
 
 

12.09.2019

SWR2 – Treffpunkt Klassik neu ausgegrabene Kompositionen vom Mainzer Hof von Eva Hofem

Am Ende der Sechs-Minutensendung erklingt (unbenannt) die letzte Strophe des „Abendliedes“ von J.F.X. Sterkel aus seiner 3. Sammlung (StWV 54/7), Poet: Johann Gottfried von Herder (1744-1803):

Denn was war unsre Lebenszeit
Auch unsre Zeit der Freuden,
Ein Strudel voll Mühseligkeit,
Ein Wirbel süßer Leiden,
Ein ew’ger Taumel! Holder Schlaf
Zu neuen Freudenmahle
Für alles, was auch heut mich traf
Gib mir die Labeschale
 
Ausführende: Jan Kobow (Tenor) und Sylvia Ackermann (Clavier) aus der CD "Liebesbothen" Coviello Classics 2018 (COV 91809)

07.09.2019

Lieder, Duette und Claviermusik von Sterkel u.a. Samstag, 07.09.2019, 19:30 Uhr Konzertsaal Schloss Seehaus 91478 Markt Nordheim

Samstag, 07.09.2019, 19:30 Uhr

Konzertsaal

Schloss Seehaus

91478 Markt Nordheim

 

Lieder, Duette und Claviermusik

 

Werke von Sterkel, Haydn, Mozart und J. M. Krauss mit Anna Feith, Sopran / Jan Kobow, Tenor / Sylvia Ackermann, Tangentenflügel

Der Würzburger Pianist und Komponist Franz Xaver Sterkel (1750-1817) stand in Diensten der Mainzer Kurfürsten und erhielt zu Lebzeiten Aufwartungen von Carl Maria von Weber oder Beethoven. Der Konzertabend bietet einen schönen Querschnitt aus Sterkels vielen hundert Liedern und Duetten, die mit weiteren Liedern Beethovens, Mozarts, Haydns und Joseph Martin Krauss’ flankiert werden.

Die junge Sopranistin Anna Feith (Würzburg) und die Pianistin Sylvia Ackermann (Claviersalon Miltenberg) sind ideale Interpretinnen für diesen festlichen Abend. Heimlicher Star des Konzertes aber ist der kostbare, absolut original erhaltene Tangentenflügel.gel von Schmahl (Regensburg 1790) mit seinem einzigartigen Klang, auf dem auch Solowerke gespielt werden.

Karten a. d. Abendkasse 19,-/17,- Euro.

(Vereinsmitglieder 15,-)

Bestellung unter info@schloss-seehaus.de

oder 09165-541 oder Kartenvorverkauf über Buchhandlung Seehars, Uffenheim sowie Buchhandlung Dorn, Neustadt/Aisch und Bad Windsheim.

07.09.2019

Lieder, Duette und Claviermusik mit Anna Feith (Sopran), Jan Kobow (Tenor) und begleitet von Sylvai Ackermann auf einem Tangentenflügel

06.09.2019

Festwoche "20 Jahre Förderverein der Kirche zu Polbitz“

Konzert "Liebesbothen"

Lieder von Franz Xaver Sterkel
Ausführende: Julla von Landsberg (Sopran)
Jan Kobow (Tenor)
Sylvia Ackermann (Tangentenflügel)
Thomas Höhne (Gitarre)
Beginn: 18.00 Uhr mit Leckereien vom Grill und Getränken
(Eintritt frei: Kollekte)

05.09.2019

Kammermusiksaal Havelschlösschen „Liebesbothen“ Lieder, Duette und Claviermusik von Franz Xaver Sterkel

Kammermusiksaal Havelschlösschen
„Liebesbothen
Lieder, Duette und Claviermusik von Franz Xaver Sterkel
Julla von Landsberg, Sopran
Jan Kobow, Tenor
Sylvia Ackermann, Tangentenflügel (Originalinstrument aus dem 18. Jahrhundert von Schmahl)
Thomas Höhne, Biedermeier-Gitarre
Vor über Jahren schrieb Franz Xaver Sterkel fast 400 Lieder, und so haben sich Julla von Landsberg und Jan Kobow dieser Aufgabe gewidmet. In reizvollem Zusammenspiel mit einem historischen Tangentenflügel und einer ebenfalls alten Gitarre bringen sie die Preziosen wieder ans Licht; in diesen Liedern machen sie sein musikalisches Credo hörbar: »Ich suche durch eine edle Simplicität und einen reinen Rhythmus der Komposition mich über das gewöhnliche und gleichgültige zu erheben.«

 
"TILMAN.MUTHESIUS@t-online.de"

AW: Liederabend am 05.09.2019 mit Liedern, Duetten von
Sterkel
geehrter herr fischer,
wir haben ein wundervolles konzert gehabt! aber weder einen kritiker, noch fotos gemacht, nur einen hochgenuss!
mit freundlichem gruß,
tilman muthesius
geigenbau, waldmüllerstr.3a, 14482 potsdam, www.gamben.de

20.08.2019

Entdeckungen bei Stöbern in den Bibliothelskatalogen

03.08.2019

Rückblende: Roman von Heribert Marquard Philip Joseph Rau (1859)

Dieser historische Roman von H. Rau aus dem Jahr 1859 liegt in der Library of Congress in der englischen Übersetzung und in der Bayerischen Staatsbibliothek im Original digitalisiert zum freien Herunterladen vor. Ein Ex. der 3. Auflage besitzt die Sterkel-Gesellschaft.

02.08.2019

Ein neues Bild von Sterkel gezeichnet vom "Goethe-Tischbein"

AMICA ID: BMFA.64.992
AMICA Library Year: 2003
Object Type: Drawings and Watercolors
Creator Name: Tischbein, Wilhelm, (Johann Heinrich)
Creator Dates/Places: 1751-1829
Title: Portrait of a Man (Sterkel)
Creation Date: 1788
Materials and Techniques:
Pencil, heightened with white on gray paper
Dimensions: Sheet: 18.5 x 13 cm (7 5/16 x 5 1/8 in. )
AMICA Contributor: Museum of Fine Arts, Boston
Owner Location: Boston
ID Number: 64.992
Credit Line: Anonymous gift
Rights: http://www.mfa.org/ip/drl.htm
Related Image Identifier Link: BMFA.SC25192.tif

http://amica.davidrumsey.com/luna/servlet/detail/AMICO~1~1~21977~202371?pgs=250

Aufgetaucht beim Stöbern im Stabikat der Staatsbibliothek Berlin

07.07.2019

7. Juli 2019 – Kammermusik mit Dorothée Stromberg (Staatskapelle Halle) und Sylvia Ackermann als Gast

8. Kammermusik im Händelhaus zu Halle

Galanter Stil und Sturm und Drang

In insgesamt acht Konzerten im Händel-Haus präsentieren sich die Musiker der Staatskapelle Halle mit einem ebenso vielseitigen wie abwechslungsreichen Programm, das kammermusikalische Klassiker und viele Entdeckungen vereint.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1792)
Sonate D-Dur KV 7


Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817)
Sonate G-Dur op. 15 Nr. 1 (StWV 190/1)


Joseph Martin Kraus (1756-1792)
Sonate C-Dur VB 160


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1792)

Sonate G -Dur KV 293a

Ausführende: Dorothée Stromberg, Violine und Sylvia Ackermann, Hammerflügel (von J. E. Schmidt, ca.1786, aus der Sammlung der Stiftung Händel-Haus).

18.06.2019

18.06.2019 Schloss Seehaus: Kammerkonzert mit Traversflöte Annie Laflamme, Traversflöte / Alena Hönigova, Fortepiano, Klavier, Gast: Jan Kobow, Tenor

Dienstag, 18.06.2019, 19.30 Uhr

Konzertsaal

Schloss Seehaus

91478 Markt Nordheim

Kammerkonzert mit Traversflöte Annie Laflamme, Traversflöte / Alena Hönigova, Fortepiano, Klavier, Gast: Jan Kobow, Tenor

Annie Laflamme, die allseits bei unserem Publikum beliebte Traversflötenvirtuosin aus Kanada, spielt selten gehörte Solowerke mit Hammerklavier. Als kleines Extra gibt es noch einige romantische Trios des Würzburgers Franz Xaver Sterkel. Mit Werken von Franz Danzi (1763-1826), Jules Demerssemann (1833-1866), Wilhelm Popp (1828-1903) und Franz Xaver Sterkel (aus den „Douze Romances“ für Klavier, Flöte und Gesang).

In Kooperation mit dem Rotary Club Uffenheim (Konzertbesuch kann als Meeting notiert werden.)

Freier Eintritt, Spenden für Schloss Seehaus e. V. erbeten.

 

Ergänzungen zum Programm Kammermusik mit Traversflöte auf Schloss Seehaus

18. Juni 2019

 

StWV 16. Sei Canzonette col‘accompagnamento del cembalo dedicate alla Signora Schlik nata Strinasac­chi opera 34. Mainz, Bernhard Schott, No. 184. 22.9.1794

 

Nr. 3. „Dal tuo gentil sembiante“ (Andantino, E-Dur), Pietro Metastasio Pietro Metastasio (1698-1782).

Dal suo gentil sembiante
nacque il mio primo amore
e l'amor mio costante
ha da morir con me.


Ogni beltà più rara,
benché mi sia pietosa,
per me non è vezzosa:
vaga per me non è.

 

Durch deines Auges sanften Blick

ward meine Liebe dir.

Sie leite mich im Missgeschick,

sie sterbe nur mit mir.

 

Der Schönheit Reiz umstrahlet

umsonst der Mädchen Reihn,

wo sich dein Bildnis mahlet,

herrschest du allein.

 

StWV 31. „Sennuccio! i‘vo che sappi, in qual maniera terattato sono“. Sonetto di Petrarca composto e dedicato alla Illustrissima Signora Contessa di Hatzfeld nata Contessa de Zieorodin da Sterkel. Leipzig, Ambrosius Kühnel, bureau de musique, No. 666. (BNba Geyr 35 q) [RISM S 5792]

Petrarca dà Conto a sennuccio del suo amoroso stato e de’ portamenti di Laura

„Sennuccio! i‘vo che sappi, in qual maniera terattato sono“. Sonett Nr. 112

 

112. Sonett.

Hier, mein Sennucio, wo zur Hälft' ich weile,

(O wär' ich ganz und Jahr vergnügt zu finden!)

Bin ich vor Ungewitter und vor Winden,

Die plötzlich tobten, hergeflohn in Eile.

 

Vernehmet hier, wo Schutz mir ward zu Theile,

Warum nicht mehr mich schreckt der Blitze Zünden;

Warum besänftigt nicht in Herzens Gründen

Die Gluth, geschweig' erstickt, zum kleinsten Theile.

 

Gelangt kaum zu der Liebe Königssitze,

Wo Laura einst, die Reine, ward geboren,

So Stürme zähmt, Gesetze gibt dem Blitze,

 

Hat Amor, wo sie waltet, mir im Herzen

Die Flamm' entzündet und die Furcht beschworen.

Was thät' ich, säh ich ihrer Augen Kerzen?

 

Petrarca, Francesco: Italienische Gedichte. Band 1, Wien 1827, S. 157-158.

http://www.zeno.org/nid/20005473357

 

 Sennuccio, i' vo' che sapi in qual manera

tractato sono, et qual vita e la mia:

ardomi et struggo anchor com'io solia;

l'aura mi volve, et son pur quel ch'i'm'era.

 

Qui tutta humile, et qui la vidi altera,

or aspra, or piana, or dispietata, or pia;

or vestirsi honestate, or leggiadria,

or mansueta, or disdegnosa et fera.

 

Qui canto dolcemente, et qui s'assise;

qui si rivolse, et qui rattenne il passo;

qui co' begli occhi mi trafisse il core;

 

 qui disse una parola, et qui sorrise;

 qui cangio 'l viso. In questi pensier', lasso,

 nocte et di tiemmi il signor nostro Amore.

https://skypescuola.files.wordpress.com/2015/05/petrarca-canzoniere.pdf

http://www.lib.ru/POEZIQ/PETRRKA/canconiere.txt_with-big-pictures.html#112

„Als kleines Extra gibt es noch einige romantische Trios des Würzburgers Franz Xaver Sterkel mit der tschechischen Pianistin Alena Hönigovà“.

 Douze Romances ou chansons anacréontiques dont six imitées de Pétrarque avec accompagnement de pianoforte ou harpe, flûte ou violon à volonté.... Poésie de M. Le Méteyer, Paris, Porro, (V.m. 4169) [1788]. Daté d‘après: Gazette de France, 24 octobre 1788

3. L‘illusion de l‘amour „Dans ces deserts“ (Flûte ou Violon)

9. Les Oiseaux „Oiseaux de cebo carge“ (Flûte ou Violon)

5. L‘Absence „Zephir en fin ramène“ (Flûte ou Violon)

14.06.2019

Freitag, 14. Juni 2019, 19.30 Uhr St. Agnus Kirche, Stiftstraße 12, 06366 Köthen (Anhalt)

1. KÖTHENER CLAVIERFEST

14.06.2019 bis 16.06.2019

Vom 14. bis 16. Juni veranstaltet die Köthener BachGesellschaft mbH das 1. Köthener Clavierfest! Im Zentrum stehen Instrumente von Georg Ott, Restaurator historischer Tasteninstrumente und Besitzer des Prinzenhauses.
Am Freitagabend, 14. Juni, um 19.30 Uhr erklingen einige dieser Instrumente in der Kirche St. Agnus. Sylvia Ackermann lässt zusammen mit der Sopranistin Julla von Landsberg Lieder und Klaviermusik von Wolfgang Amadé Mozart, Joseph Haydn, Johann Friedrich Reichardt, Franz Xaver Sterkel und Carl Philip Emanuel Bach erklingen.

Von Sterkel wurden vorgetragen:

1. Elise "Schön ist einer Rose jugendliche Knospe (Text: Koller), StWV 64/4

2. Die Vollendung "Wenn ich einst das Ziel errungen habe" (Text: Matthisson) StWV 56/6

3. Ermunterung "Seht wie die Tage isch sonnig verklären" (Text: Salis von Gaudenz) StWV 57/5

4. Abendlied "Und wen sich einst die Seele schließt" (Text: unbekannt) StWV 54/7



Neuigkeiten und Informationen zu weiteren Veranstaltungen finden Sie auf www.bachfesttage.de

Liederabend
Freitag, 14. Juni – 19.30 Uhr
Kirche St. Agnus

Julla von Landsberg, Sopran
Sylvia Ackermann, Historische Klaviere

Tickets: 15,00 Euro | ermäßigt 10,00 Euro

 

05.06.2019

Rückblende 5. Juni 1770 - Hinweis von Dr. René Transier auf eine Rezension eines der «Concert Spirituel» im "Mercure"

Der Veranstalter dieser Konzerte hat in seinem Bemühen, sein Publikum stets zufrieden zu stellen, das Konzert in zwei Abschnitte geteilt, die beide mit einer Sinfonie mit großem Orchester begannen. Der eine mit einer Komposition von Sterkel, dessen malerischer Stil mit schönen harmonischen Effekten bekannt ist, der andere mit einer Sinfonie von Amadeus Mozart. Vielleicht ist dieser auch so bewandert und herausragend wie der erste, aber er ist nicht auf das gleiche Interesse gestoßen
(Übersetzung: Dr. René Transier)

 

 

04.06.2019

04.06.2019 Der Anfang ist gemacht! Sterkel-Edition bei IMSLP

04.06.2019
Der Anfang ist gemacht!
Nachdem sich kein Verlag finden ließ, hat sich die Sterkel-Gesellschaft entschlossen, die in Sibelius edierten Werke mit Unterstützung von Dr. René Transier* bei IMSLP einzustellen.
https://imslp.org/wiki/Category:Sterkel,_Johann_Franz_Xaver
3 Harpsichord Trios, StWV 162 (op. 1)
Jahr der Komposition 1774 ca.
Zu den zeitgenössischen Drucken kommen jetzt bei IMSLP nach den von Dr. Jaksch edierten Werke weitere in Sibelius gesetzte Abschriften.
Notenausgaben: Vollständige Partitur / Violine / Cello
PDF gesetzt von editor, hochgeladen von *Notenschreiber (2019/6/4)
Herausgeber Joachim Fischer
Verlagsinfo Sterkel-Gesellschaft e.V.
Urheberrecht Creative Commons Attribution-NonCommercial 4.0 [tag/del/mrg]

04.06.2019

Rückblende 1784 bis 1793

Ergänzend zur Meldung in der Chronik 2000 – 2015, S. 24:

Brück, Helga: Johann Wilhelm und Sophia Häßler – Eine Erfurter Musikerfamilie, Verein für die Geschichte und Altertumskunde, 2003.

Verzeichnis der „Öffentlichen Winterkonzerte“ in Erfurt 1781-1795 unter der Leitung von Johann Wilhelm Häßler

18.11.1784 Sinfonie                                               Sterkel

17.03.1785 Sinfonie                                               Sterkel

04.10.1787               Konzert für Klavier                  Sterkel

15.10.1789               Konzert für Klavier                  Sterkel

12.11.1789               Konzert für Klavier                  Sterkel

17.12.1789               Konzert für Klavier                  Sterkel

                                                                           Solistin Frl. Wechs

 Die öffentlichen Konzerte in Erfurt unter der Leitung von Sophia Häßler 1791 bis 1796

28.11.1793               Konzert für Klarinette (!??)    Sterkel

 Leider gibt es derzeit keine weiteren Informationen zu diesem Klarinettenkonzert!

01.06.2019

Souvenir für Sterkel aus der Hand der Kaiserin Maria Theresa (21.07.1792 )

Rückblende 21.07.1792
Nachtrag zu 2018 Chronik, S. 3
Hinweis von Jürgen Bergs (Rt Dal’berg, 45)

 
Im letzten Chronik-Heft ist der 2. Teil der Beschreibung leider nicht beachtet worden. Hier nun der vollständige Text dieser Fußnote.

27.04.2019

Sterkel-Aria "StWV 23: „Caro mio ben, ah no lasciarmi“ in der Aschaffenburger Christuskirche am 27.04.2019

GOLDENE HOCHZEIT
Dankgottesdienst

Alexandra und Joachim Fischer
Christuskirche Aschaffenburg

Leitung: Pfarrer Dr. Hansjörg Schemann
 
StWV 23: „Geliebtes Herz! Du mich verlassen, -
 
Wenn der Link bei YouTube nicht klappt, kopieren Sie diesen Link und setzen ihn ein.
 
Caro mio ben, ah no lasciarmi“ (1802 o. 1811).
Aus dem Klavierauszug singen und spielen:
Anna Feith (Sopran) und
Sylvia Ackermann (Orgel)
 
 
 
 

19.04.2019

Konzert am Karfreitag der Schlaraffia Asciburgia in der Spessartburg

Karfreitagskonzert der Schlaraffia Asciburgia

19. April 2019

Begrüßung zur 45. Karfreitagsveranstaltung der Schlaraffia Asciburgia
OK Rt Tetrapo (Dr. Reinhard Mütterlein)
*
Peter Streck (1797-1864)
Adagio
Rtt Dommeterich (Heinrich Reichel), Zehn-Nach (Felix Wüstenfeld), Recht Freundlich (Jürgen Bauer), A Tempo, (Henry Laborde), Kn 348 (Dr. Siegfried Schlett)
*
Georg Philipp Telemann – ES Melante
Sonata D-Dur für Trompete (in D) für Streicher und Basso continuo
Allegro – Largo – Vivace,
Rt Triton (Peter Appel) und Camerata Musicale Asciburgiensis (CMA)
*
Ludwig van Beethoven – ES Florestan
Violinsonate No. 5, F-Dur, op. 24
„Frühlingssonate“
4. Satz: Allegro ma non troppo.
Rtt Wirr-Du-Ooos und Alaphilos
*
Franz Schubert – ES Erlkönig
„König von Thule“ D 367 - Opus 5/5
Poesie von Johann Wolfgang von Goethe
Kn 348 und Rt Alaphilos
*
Wolfgang Amadeus Mozart – ES Don Juan
Fantasie c-moll, KV 475
Rt Alaphilos
*
Robert Schumann – ES Manfred
Zwei Fantasiestücke für Klarinette und Klavier aus op.73
Rtt A Tempo und Alaphilos
*
J. F. X. Sterkel – ES Wonnedank
Introduktion und Finale (StWV 147)
Camerata Musicale Asciburgiensis (CMA)


Camerata Musicale Asciburgiensis (CMA):
Violine 1: Rt Wirr-Du-Ooos (Wolfgang Dörfler)
Violine 2: Bk Wirr-Du-Ooos (Matthias Dörfler) Bf Gastrofex (Dr. Sigrid Ernst) (ASO) und Bm Triton (Lydia Appel)
Viola: Rt Fidel-Bumm (Hannes Pummer) und Rt A-ll-Tonalis (Dr. Joachim Fischer)
Violoncello: Rt Don Bassetto (395) (Andreas Schunk)
Kontrabaß: Rt Rt Ambass (Dr. Martin Beck)
Continuo: Rt Alaphilos (Horst Michaels)

 

Abkürzungen:
ES = Ehrenschlaraffe, Rt = Ritter, Bf = Burgfrau (Ehefrau), Kn = Knappe, Bk = Burgknappe (Sohn), Bm = Burgmaid (Tochter)
Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten

13.04.2019

Alles Mozart oder was? – Mozartfestival in Miltenberg

22.03.2019

Wege zu Beethoven am 22. März 2019 in der Schlosskirche zu Grüningen (Schweiz)

Freitag 22.03.2019

Schlosskirche Grüningen (Schweiz)

19:30 Uhr, Eintritt: Fr. 55.- / 40.- / 30.-

 

Els Biesemans, Pianoforte
Meret Lüthi, Violine

Programm

Muzio Clementi (1752-1832) – Preludio alla Sterkel D-dur (1787) aus: Musical Characteristics, 12 Preludes and 6 Cadenzas in the Style of Various Composers Op. 19

Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817) – Sonate für Fortepiano und Violine A-dur op. 33/3 (1792) aus: Trois Sonates pour le Clavecin ou Piano-Forté avec accompagnement d’un Violon obligé op. 33
Allegro
Rondo

Muzio Clementi – Capriccio A-Dur op. 35/1 (1795)

Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Sonate für Fortepiano und Violine F-Dur op. 24 (1801) «Frühlingssonate»
Allegro
Adagio molto espressivo
Scherzo: Allegro molto
Rondo: Allegro ma non troppo

*****

Ludwig van Beethoven – Adagio für Mandoline oder Violine und Fortepiano Es-Dur WoO 43b (1796)

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) – Fantasie für Fortepiano Es-dur H 277 (1783) aus: Sechs Clavier-Sonaten und freyen Fantasien nebst einigen Rondos fürs Fortepiano für Kenner und Liebhaber, Vierte Sammlung

Johann Franz Xaver Sterkel – Grande Sonate pour Clavecin ou Piano Forte avec un Violon obligé op. 25 (1786)
Allegro cantabile
Cantabile
Allegro un poco vivace

Els Biesemans spielt auf einem Fortepiano nach Anton Walter von Paul McNulty

 

06.03.2019

Ein Abend mit dem Hammerflügel – Historisches Klangbild mit Studierenden der Wiesbadener Musikakademie

 

WIESBADENERMUSIKAKADEMIE

 

Ein Abend mit dem Hammerflügel

Historisches Klangbild mit Studierenden der Wiesbadener Musikakademie

Mittwoch, 6. März 2019 | 19:00 Uhr

Kulturforum, Schillerplatz 1-2 - Eintritt frei

 

 

Joseph Haydn                                   Sonate Es-Dur Hob. XVI/49

1732 - 1809                                         Allegro

Adagio e cantabile Finale, Tempo di Menuet

Tian Yi Jiang, Hammerflügel

 

Wolfgang Amadeus Mozart           Neun Variationen über ein Menuett

1756 - 1791                                         von Duport KV 573

Xianxin Chen, Hammerflügel

 

Johann Franz Xaver Sterkel            Vier Lieder nach Gedichten

1750 - 1817                                         von Johann Wolfgang von Goethe Trost in Tränen

Ich ging im Walde so für mich hin Erster Verlust

Die Spröde

Laura-Maria Püsch, Mezzosopran Rebecca Pitter, Hammerflügel

 

Wolfgang Amadeus Mozart           Klavierkonzert F-Dur, KV 413

1756 - 1792                                         Allegro

Larghetto

Tempo di Menuetto

Dominik Heidl, Hammerflügel Lara Brecheisen, 1.Violine Janina Steinbach, 2.Violine Karen Bermudez, Viola Frederik Maul, Violoncello

P a u s e

 

Wolfgang Amadeus Mozart           Zwölf Variationen über „Ah, vous dirai-je Maman“

1756 - 1791                                         KV 265, C-Dur

Jennifer

 

Johann Franz Xaver Sterkel            Drei Lieder nach Gedichten

1750 - 1817                                         von Friedrich von Matthison Die Einsamkeit

An den Abendstern Der Wald

Hannah Rösler, Sopran

Karina Petrosyan, Hammerflügel

 

Wolfgang Amadeus Mozart           Klavierkonzert Es-Dur, KV 449

1756 - 1792                                         Allegro vivace Andantino

Allegro ma non troppo

Debora Sanny Tio, Hammerflügel Lara Brecheisen, 1.Violine

Jenny Sperling, 2.Violine Karen Bermudez, Viola Frederik Maul, Violoncello

 

 

 

 

 

 

Wenn es Ihnen gefallen hat, freuen wir uns über eine Spende.

Die Spendenpauke steht am Ausgang für Sie bereit.

Vielen Dank!

 

 

 

 
  

 

 

 

 

Bild- und Tonaufnahmen, einschließlich deren Veröffentlichung auf sozialen Netzwerken (Youtube, Facebook etc.), sind nicht gestattet.

Ausnahmen bedürfen der schriftlichen Genehmigung durch die Geschäftsleitung.

 

www.wma-wiesbaden.de

16.02.2019

77. Lohmann-Symposion in Wiesbaden

Einladung zum 77. Lohmann-Symposion

Das klassische Lied und Liederfindung

Am 16. und 17. Februar 2019 in Wiesbaden.
Veranstaltungsort: Musik & Kunstschule Wiesbaden, Schillerplatz 1-2, 65185 Wiesbaden

Beim 77. Symposium steht die Anregung an Sänger und Instrumentalisten im Zentrum, Neues selbst zu schaffen, auf dem Wege der improvisierenden musikalischen Auseinandersetzung mit lyrischen Texten.
Dagmar Boecker (Stimme) und Michael Gees (Klavier) werden dazu einen Workshop zusammen mit Symposiumsteilnehmern und eine eigene Konzertmatinee gestalten.
Michael Gees beschreibt ihrer beider Arbeit kurz mit folgendem Text:
„Wir stiften Teilnehmer*innen dazu an, auch kompositorisch aktiv und damit urheberschaftlich wirksam zu werden. Gemeinsam gehen wir eigene, ganz persönliche Wege zum Lied. Wir regen an zur Erfindung aus eigener Bewegung und stärken so auch für die Erfüllung überlieferter Musik. Durch Hinzunahme freier Improvisation und vokaler Echtzeit- Komposition erschließen wir eine Inspirationsquelle für den Unterricht, die als Jungborn der musikalischen Aufführungspraxis lange vergessen war und die in unserer Zeit eine Renaissance erlebt.

In unserem Kurs beschäftigen wir uns mit dem Zusammenspiel von Gesungenem und Gesagtem. Dabei entdecken wir Wege vom Gedicht zum Gesang, vertonen selber Texte und erfinden Musik. Die so gewonnene Erzählkraft und ihre Rückwirkung auf Atmung und Stimme sollen den Kursteilnehmern als Werkzeuge dienen, die ihnen dabei helfen, ihr Repertoire zu vertiefen und zu verfeinern.“

Auch der andere Schwerpunkt unseres Programms bietet Außergewöhnliches:
Anne Feith (Sopran), Jan Kobow (Tenor) und Sylvia Ackermann (Tangentenflügel) führen uns - nicht in die Zukunft, sondern in die Vorvergangenheit der Liedkunst während der frühen musikalischen Klassikperiode noch vor Beethoven und Schubert. Sie gestalten einen Liederabend mit Werken von Franz Xaver Sterkel und Zeitgenossen; er wird ergänzt durch einen musikhistorischen Vortrag von Dr. Joachim Fischer über „Das klassische Lied um Sterkel“.

Über Gesangspädagogisches an der Wurzel, in der Arbeit mit Kindern, referiert Frau Prof. Friederike Stahmer.

Außerdem stehen das Mitgliederpodium und die Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen auf dem Plan.
Näheres zu unseren Musikern und Referenten können Sie jederzeit auf ihren Websites abrufen – einfach die Namen in die Suchzeile des Browsers eingeben und dann auf die Websites weiterklicken.

Die Lohmann-Stiftung ist an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gegangen, um solche besonderen und international erfolgreichen Musiker für das Symposium zu gewinnen - und diese sind ihrerseits uns großzügig entgegengekommen.
Bitte würdigen Sie dieses Engagement mit Ihrer Teilnahme und werben Sie unter Ihren Bekannten für diese singuläre Veranstaltung!
Hier der Zeitplan mit allen Programmpunkten des 77. Symposiums:

Samstag 16.2.
13.00 Uhr: Jahreshauptversammlung und Vorstandswahl
14.00 Uhr: Mitgliederpodium
15.00 Uhr: Prof. Friederike Stahmer – Das Lied in der Kinderstimmbildung
17.00 Uhr: Das gesungene Wort – Lied und Liederfindung
Ein Workshop mit Dagmar Boecker und Michael Gees
20.00  Uhr: Liederabend
mit Anne Feith, Sopran / Jan Kobow, Tenor / Sylvia Ackermann, Tangentenflügel
(s. dazu Vortrag Dr. Fischer am Sonntag 9.30 Uhr)

Sonntag 17.2.
9.30 Uhr: Vortrag Dr. Joachim Fischer
Das klassische Lied um Sterkel
11.00 Uhr: Matinee-Konzert 
mit Dagmar Boecker und Michael Gees
(S. Workshop vom Samstag 17 Uhr)

www.lohmann-stiftung-fuer-liedgesang.de

Sonntag, 17.02.2019, 17 Uhr

Hofreite Zipfen bei Otzberg im Odenwald, Gartensaal

 

30.11.2018

Jubiläum des Kulturvereins Schloss Homburg am Main

Main-Post vom 3. Dezember 2018

So klingt's nur auf Schloss Homburg

Martin Harth

Das ist einmalig. Am Freitagabend machte Michael Günther bei einem Konzert zum 30-jährigen Bestehen des Kulturvereins Schloss Homburg am Main deutlich, dass er mit seinem Projekt „Clavier am Main“ das Gebsattelschloss zu einem einzigartigen Ort für die Liebhaber der historischen Aufführungspraxis von Werken klassischer Musik gemacht hat.

Zum Vereinsjubiläum hatte er einen Stuttgarter Hammerflügel aus dem Jahr 1815 aus seiner beeindruckenden Sammlung historischer Tasteninstrumente gerade über den Schlosshof auf die Bühne der Schlossscheune gebracht. Zum Konzert hatte Günther mit Milena Schuster (Gesang und Violine), Els Biesemans (Fortepiano), Mathias von Brenndorff (Traversflöte) und Gerhart Darmstadt (Violoncello) versierte Musiker eingeladen, die zum Teil in den über Konzerten der Musikreihe auf Schloss Homburg schon mehrfach zu Gast waren.

Bezüge zur Region

Die eigentliche Besonderheit des Abends lag freilich in der Auswahl der aufgeführten kammermusikalischen Werke, die einst von Komponisten mit biografischen Bezügen zur unmittelbaren Umgebung oder zum unterfränkischen Raum geschaffen worden waren. Günther präsentierte ebenso einige seltene Musikalien aus seiner umfangreichen Sammlung, die Schwerpunkte seiner musikwissenschaftlichen Forschungen belegten.

Getragen und sentimental

An den Beginn des Musikprogramms waren Werke von Peter Anton Kreusser (1765-1831) gesetzt worden, der im nahen Lengfurt geboren wurde und einer musikalischen Familie entstammte. Els Biesemans und Milena Schuster stellten die geschmeidige und gemütvolle Sonate für Clavier und Violine in C-Dur vor, die Kreusser 1802 in London nach einem Werk des kindlichen Genies Mozart schuf. Drei Lieder die 1805 in London entstanden waren, gerieten in der Interpretation von Sängerin Milena Schuster zu einem intensiv-gefühlvollem Beleg für Kreussers umfassende Kompositionskunst.

Getragen, sentimental ist der Ausdruck des Lieds „Auf der Liebe dunklem Meere“ des in Würzburg geborenen Mainzer Hofmusikers und Pianisten Franz Xaver Sterkel (1750-1817). Das ernste Gesangswerk inspirierte den Komponisten zu einem instrumentalen Variationswerk, das anschließend vom Trio Milena Schuster (Violine), Gerhart Darmstadt (Cello) und Michael Günther (Fortepiano) ausdrucksvoll gestaltet wurde.

Der in Miltenberg geborene Joseph Martin Kraus (1756-1792) avancierte zum königlichen Kapellmeister in Schweden. Im dortigen Schloss Drottningholm entstand im Sommer 1787 ein Klaviertrio, das Mathias von Brenndorff auf der Querflöte mit Begleitung von Gerhart Darmstadt und Michael Günther zu einem ruhigen, zarten und betont emotionalen Hörerlebnis werden ließ.

Bei der Klaviersonate zu vier Händen in G-Dur (op. 2) des aus Marktheidenfeld stammenden Johann Friedrich Anton Fleischmann (1766-1798) handelt es sich um ein in der Region hoch geschätztes Kabinettstück klassischer Kammermusik. Michael Günther und Els Biesemans zeigten mit den beiden Sätzen Andante und Allegro assai die hohe Originalität und Lebensfreude im schmalen Werk des am Meininger Hof tätigen Komponisten und Kabinettsekretärs.

Luftig-tänzerisches Menuetto

Zu einer echten Überraschung geriet am Ende das heiter-bewegte Klavierquartett in C-Dur von Johann Joseph Anton Bauer (1725-1808), der unter anderem am fürstbischöflichen Hof in Würzburg beschäftigt war. Vor allem das luftig-tänzerische Menuetto, dargeboten von Mathias von Brenndorff, Milena Schuster, Gerhart Darmstadt und Michael Günther dürfte bei den rund 100 Zuhörern nachhaltig in Erinnerung bleiben. Zu Beginn des Abends hatte Josef Kuhn als stellvertretender Vorsitzender des heutigen Kulturvereins Schloss Homburg am Main bei seiner Begrüßung auf die Anfänge vor 30 Jahren im Verein zur Rettung von Schloss Homburg hingewiesen. Eine verteilte Festschrift zeigte die Verdienste und Initiativen der Vereinsmitglieder im Einzelnen auf. Als Dankeschön habe man diesen Abend veranstaltet.

In Ermangelung der Anwesenheit jedweder Prominenz aus der Kommunalpolitik blieb es Homburgs Weinprinzessin Lena Dornbusch vorbehalten, dem Verein den Dank für die großen Leistungen zum Erhalt der historischen und kulturellen Schätze Homburg dann umso charmanter auszusprechen.

 

20.11.2018

Große Musik-Kunst im kleinen Salon im Schloss Weißenbrunn

Große Musik-Kunst im kleinen Salon

Wolfgang Kropp und seine Frau Pia Praetorius erfüllen sich den Traum vom Konzert im eigenen Heim. Und auch die Gäste zieht das Ambiente in seinen Bann.

Von Rudolf Hein

Weißenbrunn – Nach zweieinhalb Jahren der Renovierung und des Umbaus war es vergangenen Samstag endlich soweit: der „ganz besondere Moment“, auf den Wolfgang Kropp und seine Frau Pia Praetorius lange gewartet hatten, wurde wahr. Der Traum vom Konzertraum im eigenen Haus, dem Schloss Weißenbrunn, ging in Erfüllung, das erste Konzert im ausverkauften Musiksalon konnte stattfinden. Die unbestrittenen Stars des Abends waren zwei historische Flügel, frisch gestimmt und spielbereit gemacht von Georg Ott aus dem Claviersalon Miltenberg und bespielt von seiner Partnerin und ausgewiesenen Spezialistin für historische Klaviere, Sylvia Ackermann. Der jüngere stammt aus der Leipziger Klavierfabrik Blüthner, Produktionsjahr wohl 1882, der ältere aus Münster in Westfalen, gebaut um 1795 von Melchior Guante, zur damaligen Zeit ein absolutes Luxusinstrument, von dem heute weltweit nur noch vier Exemplare bekannt sind. Hammerklaviere, wie sie Bach, Mozart und Schubert spielten, waren erst um 1770 erfunden worden und man hört noch deutlich die Herkunft vom Cembalo heraus, weniger voluminös, leichtfüßig, und für ein kleines Publikum gedacht.

Die beiden anderen Solisten waren Julla von Landsberg, Sopranistin mit Wohnsitz in Berlin, die unter anderem schon Auftritte in Paris und an der Elbphilharmonie in Hamburg absolviert hat und Christian Prader, gebürtiger Schweizer, der jetzt in Oberschwaben lebt. Prader war lange Jahre in der Begleitband der Schweizer Sängerin und Songwriterin Sophie Hunger unterwegs, ist aber vor einiger Zeit als frischgebackener Vater eher sesshaft geworden und widmet sich wieder verstärkt der Traversflöte, dem Vorläufer der modernen Querflöte.

Auf ein gedrucktes Programm hatte man bewusst verzichtet. Nichts sollte von der Musik ablenken. Die Künstler selbst gaben jeweils kurze Einführungen vor den einzelnen Programmblöcken. Begonnen wurde furios mit einer Sonate für Flöte und Klavier von Johann Christian Bach. Den meisten Anwesenden wohl eher unbekannt, aber zu seiner Zeit ein Star, war der Aschaffenburger Hofmusiker Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817), als Pianist so berühmt, dass sogar der junge Ludwig van Beethoven anreiste, um ihn zu besuchen. Aus seinem reichen Schaffen erklangen drei Lieder und die „Fantaisie pour le fortepiano“, bei der der Guanteflügel brillant zeigen konnte, was noch in ihm steckt.

Sylvia Ackermanns Liebe gehört zum großen Teil Josef Haydn, enger Freund Mozarts und Lehrer Beethovens. Haydn machte [auch] in London Karriere und aus dieser Zeit wurden zwei Lieder nach Gedichten von William Shakespeare und Anne Hunter zu Gehör gebracht, umrahmt von einem Divertimento und einer sehr beeindruckenden Sonate, ursprünglich ein Streichquartett, das Haydn eigens für Klavier und Flöte umgeschrieben hatte. Auch Mozart selbst kam mit zwei Liedern zum Vortrag. Goethes Gedicht „Das Veilchen“ und „Einsam ging ich jüngst im Haine…" von Antoine Houdard de la Motte, kongenial von Mozart in Musik gesetzt und ebenso kongenial und einfühlsam von Julla von Landsberg vorgetragen. Ein Aperto rundete den Mozartblock ab. Als Begleitinstrument für die romantischen Lieder Franz Schuberts bot sich eher der Blüthnerflügel an. Für den Lokalkolorit des Abends sorgten die Vertonung zweier Rückertgedichte, „Dass sie hier gewesen“ und das berühmte „Du bist die Ruh‘". Goethes „Meeres Stille“ zeigte nochmals Julla von Landsbergs enorme stimmliche Wandelbarkeit und ließ den Abend pianissimo ausklingen. Der Musiksalon hat seine Feuertaufe mit Bravour bestanden. Erfreulich, dass schon für den 29. Dezember ein weiteres Konzert ansteht, mit Musik wie sie an italienischen Höfen gespielt wurde. Auch dann wird es nach dem musikalischen Teil noch einen kulinarischen geben, wo bei Wein und kleinen Köstlichkeiten die Möglichkeit besteht, sich in aller Ruhe über das Gehörte auszutauschen und einfach den Augenblick zu genießen.

Fotos: Hein

Fränkischer Tag Bamberg vom 21.11.2018, S. 23 / Feuilleton | Bamberg Konzert

Im Schloss Weißenbrunn gehen musikalische Träume in Erfüllung

Thomas Ahnert

Weißenbrunn

Man muss schon hinwollen. Nach Ebern und dann nach links (oder auch rechts, je nach Anfahrt), und dann eine gefühlte Ewigkeit von acht Kilometern durch Bachtäler und Wälder und über einspurige Straßen, bis man da ist. Schloss Weißenbrunn ist so was von abgelegen, dass man erst sicher sein kann, angekommen zu sein, wenn man direkt davor steht.

Pia Praetorius, Organistin, Dirigentin, Forscherin, Musikmanagerin und noch einiges mehr, und ihr Mann Wolfgang Kropp, kein Musiker, sondern Geschäftsführer einer großen Energieberatungs- und Projektierungsfirma, haben sich vor zweieinhalb Jahren einen Traum erfüllt, als sie das in die Jahre und etwas heruntergekommene Barockschloss gekauft haben.

In der Beletage des Schlosses ist durch die Herausnahme einer Wand ein Raum entstanden, der zum Zentrum des neuen Projekts werden soll und der jetzt mit Kammermusik eingeweiht wurde: der Musiksalon. Und in diesem Salon stand ein Pfund, mit dem Praetorius und Krupp künftig wuchern können: ein Hammerflügel des Münsteraner Klavierbauers Melchior Guante, ein wunderbares Instrument (von 1795) in Bestzustand, das mit zwei Kniehebelregistern und entsprechendem Anschlag die Klangpalette bis weit in das 19. Jahrhundert vorausgreifend abbilden kann.

Üppiges Klangbild

In seinem Schatten steht ein weiteres interessantes historisches Instrument: ein Blüthner-Flügel (von 1870) mit einem vollkommen anderen, üppigeren Klangbild, an das man sich nach dem Hammerflügel erst wieder gewöhnen musste. Natürlich lässt er sich entspannter spielen. Denn wer eine ganze Note klingend aushalten will, muss nicht wie beim Hammerflügel ständig repetieren. Aber gerade das macht natürlich den Reiz des Instruments aus.

Und die Pianistin Sylvia Ackermann, die den Guante-Flügel - davon gibt es weltweit gerade mal noch vier - nach Weißenbrunn vermittelt hatte, machte genau das deutlich. Sie spielte mit einem Zugriff, der verbissen wirken kann, ohne es freilich zu sein. Sekundiert wurde Sylvia Ackermann von der Sopranistin Julla von Landsberg und dem Traversflötisten Christian Prader - er spielte auf einer modernen Buchsbaum-Kopie. Alle fünf Komponisten, die zu Wort kamen, hätten auf dem Guante-Flügel spielen können: Johann Christian Bach, dessen erster Satz aus dem Flötenkonzert D-dur das Konzert eröffnete, Franz Xaver Sterkel, Joseph Haydn.

Sterkel, heute nahezu vergessen, war zu Lebzeiten so bekannt, dass  Beethoven nach einem Auftritt der Bonner Hofkapelle in Mergentheim auf der Rückreise in Aschaffenburg Station machte, um den Kollegen zu treffen. Bei seinen Liedern - "An die Musik", "An Minna" oder "Eile des Lebens", "Die Vollendung" war der Klavierpart noch akkordisch-harmonische Unterfütterung, Haydn hatte sich in seinen englischen Vertonungen bereits weiter an den Text herangewagt, bei Mozart begann die Partnerschaft - "Das Veilchen" machte Julla von Landsberg zu einer köstlichen Kleintragödie mit versöhnlichem Ausgang.

Bei Schubert und seinen Rückert-Vertonungen war sie erreicht. Aber hier musste sich die Stimme auch erstmals gegen den (Blüthner-)Flügel wehren und behaupten.

 Perkussive Potenz

Das musste Christian Prader gegen den Guante-Kollegen nicht. Er nutzte die Gelegenheit zu einem entspannten und trotzdem virtuosen Spiel mit Sätzen aus Haydns Flötensonate, einer Bearbeitung des Streichquartetts G-dur Hob. III:81 oder aus Mozarts Flötenkonzert D-Dur KV 324. Und Sylvia Ackermann demonstrierte in Schloss Weißenbrunn die Klangpalette und perkussive Potenz des Flügels mit Sterkels Fantaisie pour le Pianoforte A-Moll op. 45.

Dokumentnummer:         3152835814-BAMBERG

 Dauerhafte Adresse des Dokuments: https://www.genios.de/document/FRT        3152835814-BAMBERG

 

 

09.11.2018

09.11.208, 18.10 Uhr: RBB Kulturradio: Wer war Johann Franz Xaver Sterkel? - Eine Sendung von und mit Bernhard Schrammek

RBB Kulturradio
Freitag, 9.11.18 18.04 bis 18.50 Uhr
Alte Musik 
[Johann] Franz Xaver Sterkel – Kapellmeister im Schatten der Wiener Klassik
Von und mit Bernhard Schrammek
Selbst in einschlägigen Fachkreisen zählt [Johann] Franz Xaver Sterkel, der einstige Kapellmeister an den Höfen von Mainz und Aschaffenburg, nicht gerade zu den führenden Bekanntheiten. Dabei war er in der Zeit um 1800 deutschlandweit sehr populär, insbesondere für seine außergewöhnliche Liedkunst, aber auch für Kammermusik und Sinfonien. Die Wiederentdeckung seiner Musik lohnt sich sehr.

07.11.2018

VHS-Vortrag "Wer war Sterkel" (Joachim Fischer). Nur eine Meldung: Absage!

VHS Kahlgrund-Spessart

"Wer war Johann Franz Xaver Sterkel?" Vortrag mit vielen Musikbeispielen und Konzertausschnitten von Joachim Fischer (Sterkel-Gesellschaft e.V.).

Mehrgenerationenhaus, Hauptstr. 4, 63867 Johannesberg

Gebühr: 7,50 Euro

Termin: 07.09.2018, 19.00 bis 20,30 Uhr.

28.10.2018

Konzert mit dem Leipziger Cembaloduo in der Michaeliskirche zu Zeitz

Leipziger CembaloDuo
Kompositionen für zwei Cembali findet man überall dort, wo mehrere Clavier spielende Musiker zusammen trafen. Johann Sebastian Bach komponierte für seine Söhne und Schüler. Diese blieben der Tradition treu und inspirierten die Berliner Schule. Auch Mozart, der als Kind gemeinsam mit seiner Schwester musizierte, kommt immer wieder auf die doppelte Tastenbesetzung zurück.
Eine herausragende Rolle spielt die Sammlung Friedrich August III. Selbst Cembalo spielend, sammelte er in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts Konzerte für Clavier und Orchester, die er zum privaten Musizieren von seinem Hofkompositeur für zwei Cembali umschreiben ließ, z.B. die beiden Klavierkonzerte von Sterkel op. 31 in B und op. 40 in C. Dieser erhalten gebliebene, umfangreiche Bestand gewährt einen Einblick in die Vielfalt der deutschen Musiklandschaft jener Zeit. Anliegen des Leipziger CembaloDuos ist es, die handschriftlich vorliegenden Manuskripte der interessierten Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Michaela Hasselt und Hildegard Saretz lernten sich 2003 in einer Cembalowerkstatt kennen. Es gab spontane Übereinstimmungen im musikalischen Empfinden, so dass dieser ersten Begegnung alsbald eine rege Konzerttätigkeit folgte. Das Duo konzertierte - inzwischen überwiegend in der Besetzung Hammerflügel / Cembalo – unter anderem an folgenden Orten: Michaeliskirche Hamburg, Bachhaus Eisenach, Händel-Haus Halle, Ekhof Theater Gotha, Schütz Residenz Dresden, Pianofortefestival Meißen, Kammermusiksaal Friedenau Berlin, Festival Mitte-Europa, Leipziger Bacharchiv, Telemannzentrum Magdeburg.
2017 gastierte es beim sächsischen Mozartfest, beim Festival Sandstein & Musik und beim Musikfest ‚Unerhörtes Mitteldeutschland'.

Anmerkung: Auch Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817) komponierte für zwei Tasteninstrumente: Deux Duo [F, C] pour deux Piano-Forte ou pour Clavecin et Piano ... oeuvre XIV. Paris, Boyer, Mme Le Menu (écrit par Ribière). Bemerkenswert ist, dass er schon vor 1787 zwei „moderne" Pianoforte oder ein Cembalo und ein Pianoforte im Sinn hatte.

Deux Duo [F, C] pour deux Piano-Forte ou pour Clavecin et Piano ... oeuvre XIV.

Paris, Boyer, Mme Le Menu (écrit par Ribière). St., ca. 1787 (D-KIl yw 189) [S 5982]

Auf dem Programm des Leipziger CembaloDuo, gegründet 2003, standen an diesem Abend:

J. G. Janitsch (1708-1763): Quartetto VI c-Moll  Poco Largo – Allabreve – Allegretto

C. Ph. E. Bach (1741-1788): Concerto G-Dur Wq 43/5 Adagio – Presto – Adagio – Allegro

W. A. Mozart (1756.1791): Larghetto und Allegro Es-Dur für zwei Claviere KV deest

J. F. X. Sterkel (1750-1817): Sonata 2 C-Dur pour Clavecin et Piano op. 14 Allegro – Larghetto – Larghetto – Rondo Presto

F. X. Duschek: Sonata (1731-1799): G-Dur, accommodata per due Cembali Allegro – Andante grazioso – Allegro scherzando

28.09.2018

CD-Taufe mit Konzert im Alten Rathaus von Miltenberg

Wer kennt den gesangreichen Componisten nicht?“

Hommage an Johann Franz Xaver Sterkel bei einer „CD-Taufe“ in Miltenberg

 

Miltenberg. „Wer kennt den gesangreichen Komponisten nicht?“ fragte vor Jahren in einer Rezension der Klavier-Fantasie op.45 des Johann Franz Xaver Sterkel das „Journal für Literatur, Kunst, Luxus und Mode“. Seit Freitagabend ist die Zahl derer, die Sterkel, den 1750 in Würzburg geborenen und dort 1817 gestorbenen kgl. Bayerischen Kapellmeister und Musikschuldirektor in Aschaffenburg, nicht kennen, ein biss-chen kleiner geworden. Rund 80 Musikfreunde waren in den Bürgersaal des Alten Rathauses in Miltenberg zu kommen, um die „Taufe“ der CD „Liebesbothen“ mitzuerleben. 18 Kompositionen Sterkels, darunter 14 Lieder mit deutschen Texten, drei italienische Titel und seine Fantasie für Klavier, beweisen, dass der „gesangreiche Komponist“ zu Unrecht weitgehend vergessen ist.

In der dichten Atmosphäre des Bürgersaals, der als eine ideale Bühne für Kammermusik und Liederabende die Zuhörer Jahre in Vergangenheit zurückversetzte, boten die Akteure eine kurzweilige und tief beeindruckende Reise durch die Epochen, die Musik und Literatur des späten 18.Jahrhunderts prägten, durch Aufklärung, Empfindsamkeit und Sturm und Drang, ließen aber schon mit deutliche Anklängen an Klassik und Romantik erklingen. Die Sopranistin Julla Landsberg, der Tenor Jan Kobow, Sylvia Ackermann auf dem Sulzbacher Tangentenflügel, gebaut von Christian Friedrich Schmahl in Regensburg um 1790, und der Gitarrist Thomas Höhne ließen ahnen, warum nicht nur Beethoven und Carl Maria von Weber Sterkels Musik so sehr schätzten.

Mit tiefem Gefühl, aber ganz ohne störendes Pathos erklang als Einstieg das Duett „An die Musik“. Kobows wandlungsfähiger Tenor und seine klare Artikulation bildete zusammen mit dem jugendlich-frischen Sopran der Julla Landsberg eine ideale Kombination, die sich auch bei der intensiven, ausdrucksstarken italienischer Arie aufs Beste bewährte, mit der die Akteure bei den Zuhörern in der Pause für beste Laune und viel Ge-sprächsstoff sorgten. Sylvia Ackermann brillierte auf dem Tangentenflügel als Liedbegleiterin genau so wie bei ihrer einfühlsamen Interpretation von Sterkels Klavierfantasie, die heute noch so begeistert wie vor Jahren, und Thomas Höhne ließ ahnen, warum zu Sterkels Zeiten die Gitarre als Begleitinstrumente ähnlich beliebt war wie das Klavier.

Kein Wunder, dass damals viele Dichter von Sterkels Vertonungen schwärmten. Auch im Bürgersaal wurde ganz deutlich, dass der Komponist viel Wert auf eine Balance von Wort und Musik legte, dass er die Liedtexte sehr ernst nahm und mit seiner Vertonung all ihren Schönheiten und die inhaltlichen Bezügen zur Geltung brachte – auch für Goethe ein entscheidender Vorzug bei Liedkomponisten. Und wenn dann noch eine Sängerin als Interpretin zu sehen und zu hören ist, die – wie Julla von Landsberg – mit Gestik, Mimik und lebendig-frischer Interpretation jedes Lied zu einer kleinen und feinen Szene ausgestaltet, dann kann das Publikum an einem solchen Liederabend nicht genug bekommen.

Kein Wunder, dass am Ende alle auf eine weitere CD mit Werken Sterkels hofften. Das „Abendständchen“ und das „Liebesduett“ als Zugabe machten jedenfalls schon mal viel Appetit. Darüber würden sich auch Joachim Fischer und Karl Urlberger freuen, die beide in Miltenberg eine Lanze für Sterkel und sein Werk brachen. Fischer ist Vorsitzender der J.F.X.Sterkel-Gesellschaft in Aschaffenburg, Urlberger, Mitbegründer und Förderer der Sterkel Gesellschaft, erhielt vor kurzem aus den Händen des Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz.

Liebesbothen 

CD-Ersteinspielung
Lieder von Franz Xaver Sterkel  (1750-1817)
Die Künstler laden zum Konzert mit CD-Taufe und anschließender Signierstunde ein

Julla von Landsberg, Sopran
Jan Kobow, Tenor
Sylvia Ackermann, Tangentenflügel
Thomas Höhne, Gitarre 

Freitag, 28. September 2018
19.30 Uhr
Altes Rathaus Miltenberg 

Claviersalon e.V. 
Karten zu 18 Euro unter 09371/959786 oder claviersalon@web.de

 

15.09.2018

Klavierkammerkonzert beim Joseph Martin Kraus-Tag in Buchen am 15.09.2018

Joseph Martin Kraus-Tag am 15.09.2018 in Buchen

Buchen. Musik von Joseph-Martin-Kraus und anderen Komponisten auf historischen Instrumenten bildete den Abschluss des Kraus-Tags am Samstagabend im Bürgersaal des Alten Rathauses. Von Moderator Michael Kube erfuhren die Besucher außerdem Interessantes über Instrumente von vor Jahren.

Für Liebhaber Klassischer Musik stellt das Konzert einen besonderen Leckerbissen dar. Sehr gute Musiker spielen auf historischen Instrumenten oder Nachbauten von solchen die Werke alter Meister, schwerpunktmäßig na-türlich Stücke des in Miltenberg ge-borenen und in Buchen aufgewachse-nen Komponisten Joseph Martin Kraus. Am vergangenen Samstag unterhielt darüber hinaus der Musikwissen-schaftler Dr. Michael Kube das Publikum mit seinen kenntnisreichen Ausführungen zu den Musikstücken und zu den verwendeten Instrumenten.

So erfuhr das Publikum vor dem ersten dargebrachten Stück über den Streit der Fachleute, wer wohl der Komponist davon sei. Joseph Martin Kraus? Oder der oberpfälzer Geistliche Lambert Kraus? Oder irgendein anderer Kraus? Nach Ansicht von Kube spricht vieles dafür, dass es sich bei dem „Trio C-Dur für Cembalo, Flöte und Violoncello“ um das Jugendwerk eines Komponisten handelt. Wie dem auch sei: Das frische, fröhliche Werk war ein guter Start in ein gutes Konzert. Michael Günther spielte hier auf einem Pantaleon oder „Tafelklavier“ genanntem Instrument, das zwischen 1760 und 1770 erbaut wurde.

Bei dem Duo „Sonata d-Moll für Violine und Bass“ ist die Herkunft zweifelsfrei geklärt: Dieses stammt von dem in Buchen aufgewachsenen Komponisten. Der Begriff „Bass“ umfasste damals sämtliche Instrumente, auf denen man die Bass-Stimme spielen konnte. Am Samstagabend übernahm diesen Part Gerhard Darmstadt, Vorsitzender der Kraus-Gesellschaft, auf einem fünfsaitigem Violoncello, einem Nachbau eines Instruments aus dem 18. Jahrhundert. Der Amsterdamer Pieter Affourtit spielte dazu eine Violine, die nach dem Vorbild eines Instruments aus dem 18. Jahrhundert gefertigt wurde.

Johann Franz Xaver Sterkel, der nächste Komponist, wirkte ganz in der Nähe, nämlich in Aschaffenburg. Er hinterließ der Nachwelt „Variationen in A-Dur für Pianoforte, Violine und Violoncello“. Für dieses und die folgende Stücke wurde das Pantaleon in ein Pianoforte, also einen Hammerflügel, ausgetauscht. Wie Pianist Michael Günther erläuterte, sei dieser kleiner und vor allem leichter als ein herkömmlicher Flügel, da er nicht über einen Rahmen aus Stahl, sondern aus Holz verfüge. Das musikalische Thema dieses Trios erinnerte an ein einfaches Volkslied. Er ließ es durch die verschiedenen Instrumente wandern.

Nach einer Pause war wieder Joseph-Martin Kraus an der Reihe mit der „Sonate D-Dur für Klavier, Violine und Violoncello“. Doch bevor die Instrumentalisten anhoben zu spielen, informierte der Geigenbogen-Bauer Pieter Affourtit die Zuhörer über verschiedene Bogenarten. Das folgende Klaviertrio von Kraus begann mit einem sehr spielerischen, konzertant anmutenden Satz. Mit dem „Largo“ des zweiten Satzes folgte ein poetischer Walzer mit volkstümlicher Melodie, bevor das Stück mit dem „Ghiribizzo Allegro“ manchmal neckisch, dann wieder dramatisch mit mehrfach angetäuschtem Schluss endete. mb

© Fränkische Nachrichten, Montag, 17.09.2018

 

28.08.2018

Der Gründungsvorsitzende der Sterkel-Gesellschaft Karl Urlberger wird mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt

20.08.2018

Charmante Liedkunst um 1800: Kompositionen von Franz Xaver Sterkel - CD-Vorstellung in RBB Kulturradio

Bernhard Schrammek von RBB Kulturradio stellt vor:

Charmante Liedkunst um 1800: Kompositionen von Franz Xaver Sterkel

Franz Xaver Wer? Selbst in einschlägigen Fachkreisen zählt Franz Xaver Sterkel, der einstige Kapellmeister an den Höfen von Mainz und Aschaffenburg, nicht gerade zu den führenden Bekanntheiten. In etlichen wissenschaftlichen Büchern kann man zwar nachlesen, wie bedeutsam seine Rolle für die Entwicklung der deutschen Liedkunst vor Schubert war, doch wer macht sich die Arbeit, ausgewählte Werke Sterkels einzuspielen? Die bisherigen Sterkel-CDs kann man jedenfalls an einer Hand abzählen.

Jetzt sind die Sopranistin Julla von Landsberg und der Tenor Jan Kobow zur Ehrenrettung Sterkels angetreten und haben eine ganze CD mit seinen Liedern veröffentlicht.

Sterkel-Lieder

Mit rund 400 Liedern, die Sterkel etwa zwischen 1785 und seinem Tod 1817 in zahlreichen Sammlungen veröffentlicht, war er einer der produktivsten Komponisten in dieser Gattung. Vertont hat er dabei Texte der verschiedensten Dichter, von Lessing, Goethe und Herder bis hin zu weitgehend unbekannten oder gar anonymen Autoren.

Überwiegend als Strophenlieder angelegt, liegt der große Charme dieser Kompositionen in ihrer Schlichtheit und guten Fasslichkeit. Die Gesangsmelodien sind ausdrucksstark und überaus vielfältig, aber doch immer gut nachvollziehbar; wobei die instrumentalen Begleitstimmen auch eigene pianistische und gitarristische Akzente setzen.

Stimmen und Begleitinstrumente

Sowohl Julla von Landsberg als auch Jan Kobow haben ideale stimmliche Voraussetzungen für diese Art des Liedgesangs. Die schlichten Sterkel-Sätze werden nie mit Effekten überladen, sondern rein und klar gesungen; die Textverständlichkeit ist sehr gut. Und wenn es doch mal dramatisch (etwa "Philint an Suschen") oder traurig wird ("Erinnerung des 15ten May 1793"), dann vollziehen das die beiden Stimmen immer adäquat mit.

Zugute kommen diesen beiden Sängern aber auch die Begleitinstrumente: Sylvia Ackermann spielt auf einem weitgehend original erhaltenen und aufwändig restaurierten Tangentenflügel, der chamäleonartig seinen Klang wandeln kann, und Thomas Höhne beweist mit hohen Spielfertigkeiten, dass originale Gitarrenliedbegleitung eine außergewöhnliche Kunst ist.

Bernhard Schrammek, kulturradio

Stand vom 20.08.2018

18.08.2018

"Wie tief im Herzen mir Sehnsucht nagt" CD-Besprechung im Main-Echo von Dr. Heinz Linduschka

„Singt und sagt, wie tief im Herzen mir Sehnsucht nagt“

Wiederentdeckung mit Genussfaktor: Johann Franz Xaver Sterkel als Liedkomponist

Miltenberg. „Ich suche durch eine edle Simplicität und einen reinen Rhythmus der Komposition mich über das gewöhnliche und gleichgültige zu erheben … und mich von allen unwürdigen Künsteleien frei zu halten“, schrieb Johann Franz Xaver Sterkel im Mai 1808 an seinen Verleger Breitkopf & Härtel. Seine Zeitgenossen wussten, was Sterkel, 1750 in Würzburg geboren und im Alter von 66 Jahren dort gestorben, als Komponist und als Pianist leistete. 1791 besuchte ihn der junge Beethoven in Aschaffenburg, wo Sterkel Jahre später als Hofmusikdirektor und Kapellmeister die Hofmusik leitete, die Musikschule beriet und Kon-zerte und Opern im neuen Theater dirigierte. Ganz folgerichtig, dass dem hoch angesehenen Musiker um 1810 auch Carl Maria von Weber in Aschaffenburg seine Aufwartung machte.

Wer heute die Kompositionen Sterkels hören und genießen will, kann bei Amazon aktuell gerade mal sechs CDs mit Aufnahmen finden – verschwindend wenig, wenn man bedenkt, dass rund 700 Werke von ihm nachgewiesen sind, darunter etwa 400 Lieder in deutscher und italienischer Sprache. Diese Zahlen kennt Dr. Joachim Fischer, Vorsitzender der J.F.X.Sterkel-Gesellschaft in Aschaffenburg, die seit dem Jahr 2000 mit ansteckender Begeisterung ihr zentrales Ziel verfolgt, „der Musik Sterkels wieder einen angemessenen Platz im Musikleben, im Unterricht, in der Hausmusik und der Kirche zu verschaffen.“ (www.sterkel-gesell-schaft.org)

Seit wenigen Wochen liegt eine neue CD mit 18 Kompositionen Sterkels vor, darunter 14 Lieder mit deut-schen Texten, drei italienische Titel und seine Fantasie für Klavier – eine echte Entdeckung für alle, die wis-sen, wie Lieder den Geist ihrer Entstehungszeit spiegeln. Das gilt ganz besonders für diese Aufnahmen mit der Sopranistin Julia Landsberg, dem Tenor Jan Kobow, mit Sylvia Ackermann auf dem Sulzbacher Tangentenflügel, gebaut von Christian Friedrich Schmahl in Regensburg um 1790, und mit dem Gitarristen Thomas Höhne. Es ist eine kurzweilige und beeindruckende Reise durch die Epochen, die Musik und Literatur des späten 18.Jahrhunderts prägten, durch Aufklärung, Empfindsamkeit und Sturm und Drang, aber auch schon mit deutlichen Anklängen von Klassik und Romantik.

Der wunderbare Flügel aus einer Werkstatt, zu deren „Fans“ auch Mozart gehörte, entwickelt nach seiner glänzenden Restaurierung durch Georg Ott unter den Händen von Sylvia Ackermann ein Klangbild, das bruchlos zwischen Harfe, Gitarre, Cembalo und Percussionklang changiert – berührend schön, intensiv und mit einem reichen Ausdrucksspektrum. Holstäbchen, die „Tangenten“, nicht Hämmerchen wie beim Klavier

werden bei diesem historischen Instrument gegen die Saiten geschleudert und versetzen den Hörer ganz authentisch in die Zeit Sterkels zurück. Dass diese erste Einspielung seiner Lieder mit historischen Instrumenten so beeindruckend ist, liegt natürlich auch an den begeisternden Stimmen: Julla von Landsberg brilliert mit ihrem klaren, reinen Sopran, artikuliert exzellent und bewältigt alle Herausforderungen der Kompositionen in spielerischer Leichtigkeit und Eleganz. Das gilt genau so für den ausdrucksstarken und wandlungsfähigen Tenor des Jan Kobow – bei ihren solistischen Vorträgen und natürlich auch beim abschließenden „Ad onta del fato mio bene adorato“, einem bewegenden, harmonischen Duett von hoher Qualität.

So ganz nebenbei lernt man in 61 Minuten noch viele Zeitgenossen Sterkels als Lied-Autoren kennen, oft ganz unbekannte Namen oder anonym gebliebene Dichter, aber auch Texte des knapp 50-jährigen Goethe mit Anmutungen von Anakreontik wie „An Lina“ oder „Die Spröde“, Lessings „Die Biene“ oder Herders „Abendlied“, aus dem eine Werther‘sche Todessehnsucht spricht. Die einfühlsame Begleitung durch die Pianistin, die alle Klangfarben des Tangentenflügels mit Kniehebel und Handzug zum Klingen bringt, die Gitarrenumrahmung bei der „Arietta“ und der stimmliche Glanz der Sopranistin und des Tenors beweisen bei je-dem der 18 Titel, dass eine Wiederentdeckung Sterkels jede Mühe wert ist. Der Komponist verzichtet auf Selbstdarstellung, bringt die Schönheiten und die Kernaussagen der Lieder ganz uneitel zum Ausdruck, spiegelt in Tönen die Ruhe des Meeres im Kontrast zu seiner Gefahr für den Menschen im anonymen Text „Philint an Suschen“, malt in Tönen die Parallelen zwischen Gefühlen und Naturbildern in „Jägers Abschied“ aus und beweist in „Erinnerung des 15. May 1793“, dass tiefster Schmerz hochästhetisch und sogar süß sein kann. Er tut genau das, was der „Titelsong“ „Liebesbothen“ fordert: „Singt und sagt, wie tief im Herzen mir Sehnsucht nagt“. Die Sehnsucht nach Aufnahmen des Liedkomponisten Johann Franz Xaver Sterkel kann diese neue CD stillen – auch wenn man sich hoffentlich auf Fortsetzungen aus seinem reichen Liedrepertoire mit Akteuren und Instrumenten aus dem Claviersalon Miltenberg freuen darf.

Die CD „Liebesbothen“ mit Kompositionen von Johann Franz Xaver Sterkel ist für 19,99 Euro im Handel erhältlich. Vorgestellt wird sie am 28. September 2018 um 19.30 Uhr im Alten Rathaus Miltenberg. Informationen: www.claviersalon.de.

Heinz Linduschka

10.08.2018

Trio Allegro im Hösbacher Bibliothekszentrum

Die drei Virtuosen aus der Ukraine Maxim Bilash, Querflöte, Vladimir Koval, Oboe und der Fagottist Alexander Tishin konzertieren seit einigen Jahren in der Ferienzeit im Raum Aschaffenburg. Seit 2017 haben sie auch ein Werk von Sterkel in ihrem Programm mit Werken vom Barock bis zur Modernen. Ursprünglich vor 1787 als Duo für zwei Klaviere komponiert (StWV 207/1) hat es der Komponist und Verleger Jean André wenig später, wohl mit Wissen von Sterkel, zu einem Quartett für Pianoforte, Flöte, Violine und Violoncello (StWV 159) arrangiert. Daraus hat Alexander Tishin eine klangvolle Bearbeitung für das Trio Allegro erstellt, die das Trio seit letztem Jahr in allen Konzerten vorträgt. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt.  

06.08.2018

Das US-Magazin "Fanfare" rezensiert die CD mit den Sonaten für Pianoforte und Violine

RAM1701 Sterkel: Sonatas for Fortepiano & Violin

Fanfare  Raymond Tuttle 8/6/2018

According to the Fanfare Archive, this is the first time we have reviewed an entire disc devoted to the music of Johann Franz Xaver Sterkel, a contemporary of Haydn, Mozart, and Beethoven, who was born in 1750 and who died in 1817. However, this is not the first all-Sterkel disc to be released. In fact, just a few years ago, Deutsche Harmonia Mundi released a tasty-looking CD devoted to his orchestral works, featuring conductor Werner Ehrhardt and the ensemble L’Arte del Mondo. On the strength of the music presented here, I’ll probably give it a listen.

Sterkel is another largely forgotten composer, but, according to Ramée, he was the bomb diggity in Paris between 1777 and 1779 when his symphonies (of which he composed some two dozen) were performed at the Concert Spirituel. Despite that, he never actually saw Paris; he was born and died in Würzburg, and he spent a long period of his creative life in Mainz, in the service of the court. He composed a goodly amount of Lieder, and sometimes is credited as laying the groundwork for Schubert’s work in this area.

At least some of these works are receiving their CD premiere here. (Ramée is not clear on that point. Maybe they are not even sure.) They all come from the mid-to-late 1780s, a period in Sterkel’s career when he was acquiring more responsibilities in Mainz, culminating with his appointment as Kapellmeister in 1793. He was an excellent pianist, and Beethoven was brought to hear him in 1791. (Beethoven was impressed, but immediately showed Sterkel up.) I mention this because the sonatas are not violin sonatas, per se, but fortepiano sonatas with violin accompaniment. Thus, fortepianist Els Biesemans (almost) literally has her hands full. She acquits herself well and stylishly, although she sometimes makes too much of the device in which the right hand lags slightly behind the left. Both she and violinist Meret Lüthi favor bright, sometimes brittle playing in the fast movements. Slow movements are played with more legato, and have a distinctive sound because Lüthi does not use much vibrato. She does not use portamentos often, but when she does, they are pronounced.

 As for the music itself, while it is not revolutionary, it often goes off in subtly unexpected directions. The works for fortepiano and violin actually predate Beethoven’s violin sonatas, with which they have more in common than they do with Mozart’s. Content, for the most part, to be charming and pretty, they nevertheless get a wild hair from time to time, as if to show that Sterkel, in spite of his religious training, could be a passionate individual. If you get an opportunity to sample this CD—and that’s easy to do, because the performers have uploaded it, in its entirety, onto YouTube—you might want to start with the Rondo that concludes the two-movement Sonata in A. The first theme is particularly attractive, and the writing for both instruments is full of sunshine and happy display. Later in the movement, Sterkel plays some clever harmonic tricks, and there are two passages in which the music’s happy optimism becomes something more than that.

This is fun music. The performances are no less fun. This will cheer you up more than buying yet another recording of Beethoven’s “Spring” Sonata.  © 2018 Fanfare

06.08.2018

Eine wertvolle Neuerwerbung

Diese Neuerwerbung aus dem Musik-Antiquariat Heiner Rekeszus (Wiesbaden) ist eine wertvolle Bereicherung des Archivs. Die „Trois sonates pour clavecin ou pianoforte avec accompagnement d‘un violon obligé“ op. 33 Liv. I [D, C, B] (Stichbuch Schott 22.2.1792) erscheinen wenig später auch bei André in Offenbach und bei Imbault in Paris. Sie gehören zu den Spätwerken dieser Gattung in Sterkels Schaffen. Bekannt sind immerhin 38 Sonaten von op. 3 bis op. 44 (StWV 188 bis 200).

08.07.2018

Parktag Schönbusch Sonntag, 8. Juli 2018, 12–18 Uhr, Kleine Schönbuschallee 1 63741 Aschaffenburg

Empfindsame Musik des ausgehenden 18. Jahrhunderts in einem authentischen Saal

Konzerte im Festsaal des Parkes Schönbusch (bei Aschaffenburg) um 14-14.30 & 16-16.30 Uhr.

Johann Franz Xaver  Sterkel (1750-1817)

Variationen für Klaviertrio über das Lied "Auf der Liebe dunklem Meere" (StWV 183)

Larghetto in F-Dur für das Clavier (StWV 221/3)

Joseph Martin Kraus (1756-1792)

Largo, ma però con moto

aus dem Klaviertrio D-Dur (VB 172)

Die Interpreten:

Daniela Henzinger, Violine

Gerhart Darmstadt, Violoncello

Michael Günther spielt einen Hammerflügel von Ferdinand Hofmann aus dem Jahr 1785.

26.06.2018

Die neue CD erscheint heute: Johann Franz Xaver Sterkel (1750-1817) Lieder - "Liebesbothen" Julla von Landsberg, Jan Kobow, Sylvia Ackermann, Thomas Höhne

»Wer kennt den gesangreichen Componisten nicht?« Nicht etwa ein Fachblatt, sondern das Journal des Luxus und der Moden stellte diese Frage; doch das ist über Jahre her. Heute gibt es viele, die Franz Xaver Sterkel nicht kennen – höchste Zeit, das zu ändern. Fast 400 Lieder schrieb Sterkel, und so haben sich Julla von Landsberg und Jan Kobow dieser Aufgabe gewidmet. In reizvollem Zusammenspiel mit einem historischen Tangentenflügel (Sylvia Ackermann)  und einer ebenfalls alten Gitarre (Thomas Höhne) bringen sie die Preziosen wieder ans Licht; in diesen Liedern machen sie sein musikalisches Credo hörbar: »Ich suche durch eine edle Simplicität und einen reinen Rhythmus der Komposition mich über das gewöhnliche und gleichgültige zu erheben.«

Auf dieser Seite sind Kostproben aller 18 Tracks zu hören.

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/johann-franz-xaver-sterkel-lieder-liebesbothen/hnum/8541764

13.05.2018

Sonntag, 13. Mai 2018, 17.00 Uhr („Muttertag“) Schloss Homburg am Main: "Auf der Liebe dunklem Meere" Das Thema Liebe in Literatur und Musik Konzert und Lesung des musikalisch-literarischen Salons "Originalklang und Klartext"

Der musikalisch-literarische Salon widmet sich in seiner dritten Veranstaltung nach den Themen "An die Sternen" und "Blumen" der "Liebe". Was für ein Thema, das sich nicht nur durch die Literatur der Jahrhunderte zieht, sondern wohl schon jedem persönlich begegnet ist. Je nach Epoche und Lebensverhältnissen tuen sich da immer wieder neue Perspektiven auf, denen an diesem Muttertag auf Schloss Homburg lyrisch nachgegangen wird. Somit stehen deshalb empfindsame Liedkompositionen Johann Franz Xaver Sterkels sowie nicht weniger ausdrucksstarke Gedichte vom 17. bis zum 20. Jahrhundert auf dem Programm. Und ganz neu aus unserer Zeit und erstmals zu hören: Gedichte von Wolf Wiechert in Liedvertonungen von Alexander Wolf.
In der Pause sind nach wie vor die Ausstellung der „Marsbilder“ sowie die Arbeiten für die Porzellanmanufaktur Fürstenberg und die Fa. Bahlsen der Künstlerin Eva Grossberg (1924–2014) zu sehen.

Kartenreservierung zu 15 Euro sind möglich
per e-mail: info@clavier-am-main.de
oder telefonisch:  0 93 95 / 99 78 11

Weitere Informationen über unsere künftigen Konzerte und über die Instrumente der Sammlung Michael Günther finden Sie auf unserer Internetseite:
www.clavier-am-main.de

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Clavier am Main
Schlossplatz 3
97855 Triefenstein/Homburg
Tel.: 0 93 95 / 99 78 11
info@clavier-am-main.de
www.clavier-am-main.de

10.05.2018

Sterkels Oper "Il Farnace" auf Bayern Klassik - Opernabend Beginn 20.05 Uhr

Radio Aus dem Studio Franken:

Opernabend Johann Franz Xaver Sterkel: "Il Farnace"

Oper in drei Akten In italienischer Sprache

Farnace, König von Pontus - Réka Kristóf;Tamiri, Königin und Ehefrau von Farnace - Pauline Rinvet; Atridate, König von Kappodokien - Jonas Würmeling; Pompeo, römischer Prokonsul - Elena Harsányi; Selinda, Schwester von Farnace - Kathrin Zukowski; Aquilio, Hauptmann der römischen Legion - Florence Losseau;

Accademia di Monaco Leitung: Joachim Tschiede, Konzertmeisterin: Mary Uttinger

Aufnahme vom 3. November 2017 im Stadttheater Aschaffenburg

15.04.2018

Konzert auf Schloss Homburg am Main „Ein Hammerflügel aus dem Jahr 1815“

Bedeutung - Herkunft - Umfeld - Musik
Ein Konzert mit Michael Günther mit Anmerkungen des Restaurators Werner Fuchs (Salzburg)

Michael Günther spielt zu Beginn des Konzertes die Fantasie a-Moll, op. 45 (StWV 226)

Die Restaurierung eines bedeutenden Hammerflügels ist abgeschlossen, und das Ergebnis ist ein wundervolles Musikinstrument, das zahlreiche Besonderheiten aufweist. Sein Erbauer ist der Stuttgarter Christoph Theodor Haug, der auch ein Kenner neuester Erkenntnise der Mathematik und der Akkustik gewesen zu sein scheint. Dies überrascht nicht, da sein Vater und Bruder an der Hohen Karlsschule in Stuttgart Mathematik und Physik unterrichteten. Das Instrument war für die Familie von Woellwarth bestimmt. Karl Ludwig von Woellwarth agierte als badischer Staatsminister, dann als Gesandter in Regensburg und Wien. Zusammen mit seiner Familie zog er 1816 nach Schloss Birkenfeld in Maroldsweisach, und von dort kam der Flügel in die Homburger Sammlung. Der Restaurator des Instruments, der Salzburger Werner Fuchs, wird Hinweise zu den Besonderheiten des Instruments und zur Restaurierung geben. Es erklingen auf diesem besonderen Instrument Werke des Würzburger Komponisten Joseph Küffner, des Stuttgarter Komponisten Ludwig Abeille, die dieser wohl speziell für den einstigen, renommierten Eigentümer des Flügels schrieb, sowie Werke des Würzburgers Johann Franz Xaver Sterkel, die alle um das Jahr 1815 komponiert wurden. Eine große Fantasie von Mozart wurde ebenfalls um 1815 aus dessen Skizzen vervollständigt.

 

15.04.2018

CD-Tipp im "Musikalischen Tafelkonfekt" von BR Klassik

Gar nicht betont damenhaft spielen Els Biesemans und Mereth Lüthi diese Sonaten für Klavier und Violine von Franz Xaver Sterkel. Beethoven wäre mit diesem Interpretationsansatz wohl sehr einverstanden gewesen.

Der CD-Tipp zum Nachhören

Damals, noch in Bonn, spielte Beethoven wohl recht rau und kantig. Dann traf er 1791 den Pianisten und Komponisten Johann Franz Xaver Sterkel in Aschaffenburg. Sterkels Anschlag muss ungemein leicht, elegant und flüssig gewesen sein, manchem galt sein Stil gar als damenhaft und allzu gefällig. Als sich Beethoven dann selber ans Klavier setzte, konnte er diese Spielweise jedoch sofort perfekt imitieren. Allein, gerade Beethoven wäre mit dem Interpretationsansatz von Els Biesemans, Klavier, und der Geigerin Meret Lüthi wohl sehr einverstanden gewesen. Denn tatsächlich arbeiten sie konturenstark die vielfältigen Temperamente von Sterkels Musik heraus. Mal trotzig, dann wieder verspielt, mal lieblich und lyrisch, um gleich darauf dramatisch aufzubrausen.

Ebenbürtiges Zusammenspiel

Wie damals üblich handelt es sich um Klaviersonaten mit obligater Begleitung einer Violine. Dieser Part ist aber stark ausgearbeitet, de facto kann man von einer Ebenbürtigkeit sprechen. Und eben das Zusammenspiel und die Artikulationsschärfe der beiden Musikerinnen ist beachtlich. Jedes Detail wird ausformuliert, aufs Wärmste nachempfunden und damit wird verständlich, wieso der heute mehr oder weniger unbekannte Sterkel seinerzeit so hoch angesehen war - Ende der 1770er Jahre war er der meistgespielte Komponist in Paris.

Auch die Kontrolle über Klang und Ton der Instrumente ist eine Klasse für sich, gerade bei der Barockvioline keine Selbstverständlichkeit. Allerdings scheint die Wahl des Hammerflügels eher unglücklich. Obwohl das Instrument geradezu vorbildlich mit ganz unterschiedlichen Klangfarben subtil auf die Anschlagsdynamik reagiert und genauso vorbildlich und souverän von Els Biesemans gehandhabt wird, scheinen doch die weichen und gedämpften Farben oft bedeckt und nicht wirklich frei. Das Forte dagegen klingt sehr nonlegato, die Töne verschmelzen kaum miteinander. Das passt einerseits gut zu diesem Interpretationsansatz, ist aber von Sterkels eigenem Stil, so wie er beschrieben wird, ein gutes Stück entfernt. Wüsste man dies nicht, würde es allerdings überhaupt nicht stören, im Gegenteil. Die vielschichte und gleichzeitig zupackende Herangehensweise von Els Biesemans und Meret Lüthi tut den hier zum ersten Mal eingespielten Werken sehr gut - und damit dem späten Nachruhm von Franz Xaver Sterkel.

Johann Franz Xaver Sterkel - Sonaten für Klavier und Violine

Els Biesemans, Klavier, und der Geigerin Meret Lüthi
Label: RAMÉE

https://www.br-klassik.de/audio/cd-tipp-johann-franz-xaver-sterkel-100.html

 Siehe Hörbeispiele "CD Tipp"

 


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